Startseite
Sitemap  

Islamische Welt 

Völkermord an Christen

Pfr. Valentin Königbauer   

Liebe Mitchristen

wird die Christenheit in der islamischen Welt ausgelöscht? Beharrlich weigern sich Politiker und Kirchenleitungen, diese historische Tragödie zur Kenntnis zu nehmen. Das, obwohl das schwere Los der Christen seit Jahrzehnten bekannt und gut dokumentiert ist.

Jetzt, in der Stunde höchster Not, melden sich einige Führungspersönlichkeiten zu Wort. Der französische Staatspräsident Nicholas Sarkozy verurteilte die Jagd auf Christen als ein "perverses Programm der religiösen Säuberung". Papst Benedikt XVI forderte Staatsführer zu "effektiver Solidarität" auf. "Was mit den Christen passiert, ist Völkermord", sagte der frühere Präsident des Libanon, Amin Gemayal.

Der irakisch-chaldäische Erzbischof von Kirkuk, Louis Sako, schickte uns einen verzweifelten Hilferuf: "Hinter den Anschlägen steckt eine Strategie. Wir Christen sollen systematisch aus dem Land getrieben werden. Bitte helfen sie uns!" Auch in Ägypten kommt es zu roher Christenverfolgung und Bombardierung von Kirchen. In Pakistan führt das unmenschliche Blasphemie-Gesetz zu Todesurteilen von Christen, im Sudan sind sie nicht einmal vor Versklavung sicher.

Am 14. Januar 2011 berichtete das angesehene US Wall Street Journal über das Schicksal der Sklaven im Sudan: "Adhaly Osman schlug seiner Sklavin Achol mit der Kamelpeitsche ein Auge aus. Die vierfache Mutter musste mit ansehen, wie zwei ihrer Kinder zu Tode geprügelt wurden, wegen kleinerer Ungehorsamkeiten. Ihr rechter Arm blieb gelähmt, nachdem ihr Besitzer sie mit einer Machete traktierte hatte. Die Frau war beim Mahlen von Getreide zu langsam gewesen“. CSI konnte Achol befreien, zusammen mit 396 weiteren Sklaven.

Im Kampf für die bedrängten Christen stehen CSI-Mitarbeiter seit vielen Jahren an vorderster Front. Wir tun etwas gegen menschenverachtende Strategien und beweisen Verfolgten, dass sie nicht vergessen sind. Ich bitte Sie von Herzen: Unterstützen Sie unser Hilfsprogramm für verfolgte Christen im Irak, in Pakistan, in Ägypten und im Sudan mit einer großzügigen Spende.

In tiefer Dankbarkeit für Ihre Hilfe



Valentin Königbauer, Pfr. i.R., Beiratsvorsitzender CSI


Print-Version 

Ähnliche Themen (4/8)

Schweiz
Viel Eindrückliches am CSI-Tag 2013
Anfang Oktober 2013 fand der CSI-Tag in Zürich und in Lausanne statt. Mehr als 200 Personen folgten der Einladung und hörten engagiert zu. Wir freuen uns über das große Interesse!
Schweiz
Herzliche Einladung CSI-Tag 2013
Am 5. Oktober erfahren Sie mehr über die CSI-Projekte und die Situation der religiösen Minderheiten in einigen Projektländern.
Veranstaltung
Beziehungen zwischen Muslimen und Christen nach dem «Arabischen Frühling»
Hier Download als PDF  
Binz, Donnerstag, 8. März 2012
Christliche Minderheiten im Nahen und Mittleren Osten vor der Auslöschung Dr. Daniel Pipes am 7. März 2012 in Bern
Der amerikanische Historiker und Nahostexperte Dr. Daniel Pipes schätzt die Lage von religiösen Minderheiten im Nahen und Mittleren Osten als höchst bedrohlich ein. Bei einem gestern von der Menschenrechtsorganisation Christian Solidarity International (CSI) in Bern veranstalteten Diskussionsforum...
Alle anzeigen (8)

Weitere Themen

Reisen und Menschenrechte
Reisen in Länder mit Menschenrechtsverletzungen sind umstritten. Wer in ein solches Land reist, sollte ein paar Grundregeln beachten.
Menschenrechte
60 Jahre “Allgemeine Erklärung der Menschenrechte”
  Eine große Idee hat Geburtstag. Vor sechzig Jahren, am 10. Dezember 1948, entstand erstmals ein internationales Abkommen zum Schutz der Menschenrechte. Doch zunehmend geraten diese Menschenrechte unter Beschuss.
Syrien
Schwester Sara hilft unermüdlich weiter
17. November 2014
Die Notsituation der Flüchtlinge dauert inzwischen über drei Jahre und ein Ende ist nicht absehbar. Sie sind weiterhin auf unsere Hilfe angewiesen.
Indien
Christ- und Muslimsein plötzlich strafbar
20. Oktober 2014
Hinduextremisten führen im indischen Bundesstaat Chhattisgarh einen Feldzug gegen den «fremden Einfluss» von Nichthindus. Schon in mehr als 50 Dörfern wurde jegliche nicht­hinduistische religiöse Aktivität verboten.

CSI Aktuell Neu
CSI-Aktuell Archiv
CSI Aktuell 2014
CSI Aktuell 2013
CSI Aktuell 2012
CSI-Aktuell 2011
Glaubensverfolgte
Warum wir helfen
Völkermord
Weltweit
Christenverfolgung
Gebete f. verf Chris
Ägypten
Äthiopien
Algerien
Aserbaidschan
China
Deutschland
Europa
Indien
Indonesien
Irak
Iran
Kasachstan
Kuba
Lettland
Libyen
Marokko
Naher Osten
Nigeria
Pakistan
Peru
Saudi-Arabien
Sri Lanka
Südsudan
Syrien
USA/Südsudan
Tansania/Sansibar
Türkei
Turkmenistan
Usbekistan
Vietnam
30 Jahre für Religi
Menschenrechtserkl.
Ferien/Religionsfr.
Protestaktionen
Notleidende Kinder
Warum wir helfen
Ägypten
Lettland
Peru_Lebensaufgabe
Nicaragua
Rumänien
Katastrophenhilfe
Warum wir helfen
Länderberichte
Malediven
Sudan
Indien
Medien
Aktuelle Berichte
Berichte 2008/09
CSI-Weltkarte
Europa
Asien West
Asien Ost
Afrika
Amerika
Erläuterungen
CSI-Newsletter
Handeln
Newsletter Info
Spenden
Protestieren
Gebetsanliegen d. Tages
Warum CSI?
Geschichte
International
Menschenrechte
Weitere CSI-Sites
Internationale Vertretung
CSI-Referate
H. Stückelberger
S. Falaki
Andere
Kontakt
Adressen / E-Mail
Spendenkonto

Site-Suche

Syrien
«Alle Christen müssen weg!» – Ein Schicksal aus Qusair