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Tohar Haydarov
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Ein Unschuldiger gehört nicht ins Gefängnis. Aber Haydarov bleibt eingesperrt. Wir lassen nicht locker!
ms. Tohar Haydarov, 27, stand einer Baptistengemeinde vor, deren Anerkennung der Staat verweigert. Der Pastor wurde am 18. Januar 2010 festgenommen, weil die Polizei in seiner Wohnung Drogen gefunden hatte. Die Polizei hat diese selber in der Wohnung deponiert, um ihn verhaften zu können.
Bei der Gerichtsverhandlung in seiner Heimatstadt Gulistan wies Pastor Haydarov schwere Folterspuren auf: Sein Gesicht war aufgedunsen und er konnte kaum gehen. Für die angebliche Verwicklung in den Drogenhandel fehlten jegliche Beweise. Dennoch wurde der junge Gemeindeleiter im März 2010 verurteilt: Er soll zehn Jahre Haft absitzen – obwohl die Höchststrafe für die ihm zur Last gelegten Delikte auf fünf Jahre festgesetzt ist!
Haydarov wurde in ein Zwangsarbeitslager verlegt, das 400 Kilometer von seiner Heimatstadt entfernt ist. So können ihn seine Angehörigen kaum besuchen.
CSI hat bereits im Mai 2010 eine Protestaktion gestartet. Leider ist er nicht freigekommen. Aber wir haben Haydarov nicht vergessen. Noch einmal appellieren wir an die usbekische Regierung, den Unschuldigen unverzüglich freizulassen. Helfen Sie mit! |
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