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Sudan / Südsudan 

Dem Tod entronnen


Freitag, 2. März 2012

Der 12-jährige Kuot war dem Tod nahe. CSI konnte seine lebensbedrohlichen Tropengeschwüre behandeln und ihn wieder aufpäppeln.

bd. Am 14. März 2008 begegneten die CSI-Sklavenbefreier Dr. John Eibner und Gunnar Wiebalck in Aweil einer Gruppe von ehemaligen Sklaven. Unter ihnen war die 30-jährige Achol Amok mit ihrem Baby Adeng und ihrem etwa 12-jährigen Sohn Kuot Wol Kuot.

Wie hast du Kuot angetroffen?

Dem Tode nahe: Kuot im März 2008 CSI  

Gunnar Wiebalck: Er kauerte wie ein sterbender Spatz am Boden, staubbedeckt, mit zerfetzter Kleidung und lebensbedrohlichen Tropengeschwüren an den Beinen. Er war stark unterernährt und hat als Sklave viel Schlimmes erlebt. Kuot war vor Schwäche beinahe bewusstlos. Deshalb beauftragten wir den CSI-Arzt Dr. Luka Deng, ihm zu helfen.

Was konnte Dr. Luka Deng für Kuot tun?

Kuot hat viel Schlimmes erlebt CSI  

Die Infektion hatte bereits den Knochen angefressen. Dr. Luka Deng befürchtete, dass Kuot sein Bein verlieren würde. Zum Glück reichten starke Antibiotika für die Behandlung. Dreieinhalb Monate später war Kuot kaum wiederzuerkennen! Er konnte sogar schon mithelfen, eine große Lieferung von Medikamenten abzuladen.

Wie geht es Kuot heute?

Jetzt lacht Kuot wieder, hier mit Dr. Luka Deng CSI  

Kuot blieb mehrere Monate unter der Aufsicht von Dr. Luka Deng in Wanyjok. Heute wohnt er bei seiner Mutter. Er ist jetzt vollständig genesen, geht in die Schule und ist ein sehr aufgeweckter, hilfsbereiter, netter junger Mann. Mittlerweile ist er etwa 16-jährig. Jedes Mal, wenn er erfährt, dass wir bei Dr. Luka Deng in Wanyjok sind, kommt er uns freudig begrüßen.

Was geht in dir vor, wenn du solche Erfolgsgeschichten erlebst?

Kuot heute mit seinen Freunden CSI  

Ich freue mich natürlich, dass CSI einen solchen Beitrag leistet! Dr. Luka Deng ist der einzige Arzt in der Gegend. Er hat viele schlimme Verletzungen behandelt, großes Leiden gelindert und so manches Leben gerettet. Dieser Arzt ist für uns nicht nur deshalb wichtig, weil er verletzte und kranke Rückkehrer – oft über längere Zeit – behandelt und betreut. Neben mehreren lokalen Pastoren ist er für uns gleichzeitig ein wichtiges Bindeglied zu den südsudanesischen Dorfbewohnern in der Gegend.

Kommen solche Erfolgsgeschichten häufig vor?

Ja. Wir befreien immer wieder Jungen und Mädchen, die wir später wiedersehen und denen es in der Freiheit dann viel, viel besser geht als in den Jahren der Sklaverei. Das ist einer der Aspekte, der uns immer wieder in diese Gegend führt. Wenn wir diese Erfolgserlebnisse nicht hätten und wenn wir wüssten, diesen Leuten geht es jetzt noch schlechter als vorher, dann wäre die Motivation für diese Arbeit schon längst erloschen.


Sklaven sind der brutalen Willkür ihrer Besitzer schutzlos ausgeliefert. Schon ein falscher Blick oder ein kleiner Fehler führen zu grausamer Bestrafung.

Mit Ihrer Spende helfen Sie, damit die Verletzungen und Krankheiten der zurückkehrenden Sklaven versorgt werden können.


 

Seit über 10 Jahren arbeitet der einheimische Arzt Dr. Luka Deng und sein Team im Südsudan. Sie können die Arbeit der CSI-Buschklinik mit Ihrer Spende wirkungsvoll unterstützen.

EUR 

50,–

Behandlung von zehn Malaria - Patienten

EUR 

75,–

stationäre Behandlung eines Tropengeschwürs

EUR 

125,–

Medikamente für vierzig Patienten

EUR  ,–   freier Betrag

Online oder mit Zahlschein / direkter Banküberweisung




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