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Sudan / Südsudan 

Für 408 Sklaven endet jahrelange Pein


Dienstag, 3. April 2012

CSI bringt Hilfe für Neuanfang

Arieth Adok Amook CSI  

«Ich bin sehr, sehr glücklich, hier im Südsudan zu sein», sagte die vor etwa 10 Jahren in den Norden entführte Arieth Adok Amook. «Hier bin ich zu Hause.»

Die beiden Projektleiter Dr. John Eibner und Gunnar Wiebalck sind bereits über hundert Mal in den Südsudan gereist, um Sklaven zu befreien. Im Februar 2012 wurden sie von mehreren Amerikanern begleitet, darunter von einer Journalistin und einer Menschenrechtsexpertin. Alle waren über die Brutalität, unter der die im Sudan festgehaltenen Sklaven bis heute leiden, tief erschüttert.

Glücklich über die geschenkte Ziege: Mohammed mit Projektleiter Dr. John Eibner CSI  

Finger abgehackt

Einer der ehemaligen Sklaven war ein erst neun Jahre alter Junge, den sein muslimischer Sklavenhalter Mohammed nannte. Das Kind hat seine Eltern nie kennen gelernt. Es wurde in der Gefangenschaft zwangsislamisiert und berichtete, dass ihm sein Besitzer Ali Osman aus nichtigem Grund einen Finger der linken Hand abhackte. Bei seiner Befreiung trug der kleine Mohammed eine gestickte Gebetsmütze, die er auf Befehl seines Peinigers nur nachts abnehmen durfte. Wie alle anderen befreiten Sklaven erhielt der Junge von CSI Überlebenshilfe und eine lebende Ziege.

Endlich: Ende der Qualen

Atong Deng Kuon: wegen Schläge erblindet CSI  

Atong Deng Kuon wurde von ihrem muslimischen Besitzer Atha Rahman derart geschlagen, dass sie auf beiden Augen erblindete. Die etwa 50 Jahre alte Frau aus Nyamlell verbrachte 14 Jahre ihres Lebens in der Sklaverei. Von ihrem Besitzer erhielt sie den islamischen Namen Mainda. Atongs Alltag bestand aus Vergewaltigungen, Schlägen, Beleidigungen und Zwangsarbeit. Mit eigenen Augen musste sie zusehen, wie fünf ihrer Leidensgenossinnen mit Macheten umgebracht wurden.

Mit zitternden Händen hielt Atong ihre Ziege fest, die wir ihr überreichen durften. Für sie war es unfassbar, dass das Ende ihres Martyriums mit einem so wertvollen Geschenk einherging.

Autor: Gunnar Wiebalck

Alle ehemaligen Sklaven erhielten Getreide, einen Startsack und eine Ziege CSI  


Projekt im Südsudan

Im Laufe des Bürgerkriegs überfielen Araber unzählige christliche/animistische Südsudanesen und ermordeten oder versklavten sie. Wir konnten auf fast 110 Reisen bereits über 100 000 von ihnen befreien.


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