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Ein paar löchrige Wasserbehälter, zerschlissene Decken, Kochtöpfe und Plastiksandalen sind alles, was Deng Deng Arop und seine Familie noch besitzen. «Unsere arabischen Nachbarn wollten uns loswerden», berichtete der hagere alte Mann. «Zuerst mussten wir um einen Platz im Zug kämpfen, dann haben sie meine Söhne mit Gewalt beinahe wieder aus den Waggons gezerrt.»
Dann in Südkordofan, kurz vor der Überquerung der Grenze zum Südsudan, kam der im Schritttempo über die welligen Schienen holpernde Zug mit seinen über 1000 Passagieren abrupt zum Stehen. Panik brach aus, als Araber das Feuer auf die Reisenden eröffneten und ihr Gepäck plünderten. Als der Zug einige Stunden später seine Horrorfahrt fortsetzte, fehlten zwei Dutzend der Passagiere, die meisten erschossen, die in den Busch geflüchteten ohne Chance. Der von dem Schrecken immer noch wie gelähmte 14-jährige Bol Mayen Bol verlor so seinen Bruder Chan. Die beiden waren bei der chaotischen Abreise auch noch von ihrer Mutter getrennt worden.
Wir konnten Busse organisieren und dafür sorgen, dass die Überlebenden zu ihren Verwandten weiterreisen konnten. |
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