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gw. Unter den Opfern von Verfolgung und religiöser Intoleranz sind viele, die Jesus wohl zu den “Geringsten” gezählt hätte. Es sind Hungrige und Durstige, Fremde und Obdachlose, Kranke und Versklavte. Solchen Menschen beizustehen ist die erste und notwendigste Aufgabe von CSI.
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Mit spitzer Hacke geschlagen |
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Einer der “Geringsten” ist der ehemalige Sklavenjunge Tong Garang Kuan. Als wir ihn am Tag seiner Befreiung das erste Mal sehen, kann er sich nur humpelnd und unter Schmerzen fortbewegen. Sein linker Fuß ist stark angeschwollen und hat fast die doppelte Normalgröße. Tong, der aufgrund seiner starken Schmerzen sehr niedergeschlagen ist, berichtet uns, wie es zu der Verletzung kam: “Ich musste viele Jahre lang die Ziegen meines Besitzers Mohammed hüten. Einmal fehlte mir abends ein Tier. Da schlug er mit einer Eisenhacke auf mich ein. Ich konnte ausweichen, trotzdem traf mich die spitze Hacke am Fuß”. Was der Araber ihm sonst noch angetan hatte, gibt Tong nur zögernd preis. Er wurde in der Gefangenschaft von dem Sklavenhalter sexuell missbraucht. Noch bis heute wird er deshalb von Alpträumen geplagt. |
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Liebe und Aufmerksamkeit |
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Tong Garang Kuan, zum ersten Mal im Leben beim Arzt. CSI |
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Nach seiner Befreiung bringen wir den verletzten Jungen unverzüglich zu CSI-Notarzt Dr. Luka Deng. Lange Zeit ist sich Dr. Luka nicht sicher, ob Tongs Fuß überhaupt gerettet werden kann. Weil sich eine chronische Entzündung tief bis auf den Fußknochen vorgefressen hat, muss die Wunde täglich gereinigt, desinfiziert und neu verbunden werden. Eine regelmäßige Behandlung mit Antibiotika lässt die Schwellung allmählich abklingen, auch die unerträglichen Schmerzen nehmen ab. Dr. Luka weiss, dass sein Patient nicht nur am Körper, sondern auch an der Seele Schaden genommen hat. Er schenkt ihm darum nicht nur ärztlichen Beistand, sondern auch Liebe und Aufmerksamkeit. |
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Operation im Busch
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Er freundet sich auch mit den Kindern anderer Patienten an. Am liebsten führt er morgens Kälber und Kühe aus einem Stall in der Nähe des Krankenhauses, hütet sie auf der Weide und bringt sie abends wieder zurück. |
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In einem Land, dessen Bewohner unter den Folgen eines jahrzehntelangen Bürgerkriegs leiden, haben es die Schwächsten besonders schwer. Wir bei CSI wollen ihnen beistehen, denn die Worte von Jesus sind heute genauso aktuell wie damals vor 2000 Jahren: “Was ihr dem Geringsten meiner Brüder getan habt, das habt ihr mir getan” (Matth. 25, 40).
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| Print-Version |
![]() | Sudan Kranksein im afrikanischen Busch | ![]() | Das Gesundheitswesen im Südsudan liegt vier Jahre nach Friedensschluss immer noch im Argen. Die CSI-Klinik von Dr. Luka Deng schenkt jedoch Hoffnung. |
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