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Das CSI-Programm zur Befreiung von Sklaven ist Thema bei den bedeutendsten und einflussreichsten Medien dieser Welt. Doch die Ungewissheit über die Zukunft des Südsudan bleibt bestehen. |
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Majok erhält eine Ration Hirsegetreide CSI |
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gw. Vor 15 Jahren waren es fast nur Leser des CSI-Monatsmagazins, die Informationen zur Sklaverei im Sudan erhielten. Heute werden sie von den renommiertesten Medien der Welt verbreitet. So berichtete die ‘New York Times’ am 25. April 2010, dass die Südsudanesin Achol Mayol Juach 1986 im Alter von sieben Jahren versklavt wurde. Heute arbeitet sie als Köchin an einer Schule in Nyamlell, “nachdem sie mit Hilfe von CSI aus fast 20-jähriger Gefangenschaft entkommen war”. Die ‘Washington Post’ schreibt am 2. April 2010, dass im Nordsudan heute noch mehrere zehntausend Sklaven festgehalten werden. Der Kolumnist Michael Gerson war Ende März 2010 bei einer CSI-Sklavenbefreiungsaktion dabei und begegnete Majok Majok Dhal, einem 15 Jahre alten Jungen. Was er sah und hörte, schockierte den erfahrenen Reporter. Als Majok einmal krank war, hatte sein Besitzer mit einem Messer auf ihn eingestochen und gedroht, ihm die Kehle durchzuschneiden. Majok, der den brutalen Mann ‘Vater’ nennen musste, zeigte seine schlecht verheilten Wunden.
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Wird der Südsudan ein eigenes Land? |
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Es gibt kaum einen Südsudanesen, der nicht von einer baldigen Unabhängigkeit von der arabisch-islamistischen Hauptstadt Khartum träumt. Im Januar 2011 könnte es endlich soweit sein: Die Menschen im Süden erhalten Gelegenheit, ihr Recht auf Selbstbestimmung wahrzunehmen und einen neuen Staat auf die afrikanische Landkarte zu setzen. Die Frage ist nur, findet das Referendum tatsächlich statt? Und wenn ja, wird es frei und fair sein? Und weiter: Wird ein unabhängiger Südsudan nicht nur ein neuer “gescheiterter Staat”, der seinem größtenteils aus Analphabeten bestehenden Volk weder Sicherheit noch grundlegende staatliche Dienstleistungen bieten kann? Der sudanesische Präsident Omar al-Bashir, der vom Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag per Haftbefehl als Kriegsverbrecher gesucht wird, hat versprochen, das Referendum abzuhalten und das Resultat zu akzeptieren. Es könnte sein, dass er das tatsächlich tut. Der Grund wäre aber nicht, dass ein geläuterter Islamist demokratische Tugenden entdeckt hat, sondern die Erwartung, dass Stammes- und Verteilungskämpfe den neuen Staat von innen heraus zerstören und zurück in die Arme des Nordsudan treiben. |
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Wieder Hungersnot im Südsudan |
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Tatsächlich sieht es so aus, als brauten sich am Vorabend des Referendums dunkle Wolken am Himmel über dem Südsudan zusammen. Manipulationen bei den im April abgehaltenen Wahlen haben in vielen Landesteilen zu Aufruhr geführt. Die um den Wahlsieg Betrogenen machen mobil, ihre Truppen haben unter verschiedenen Stämmen bereits Tod, Zerstörung und Unsicherheit angerichtet. Das Vertrauen in die Wahlsieger um Präsident Salva Kiir, im Januar 2011 ein demokratisches Referendum abzuhalten, ist beschädigt. Die Staatseinnahmen, die zu 96 Prozent aus dem Erdölverkauf stammen, gehen hauptsächlich in militärische Aufrüstung und Gehälter für den aufgeblähten Staatsapparat. Korruption und Egoismus der Elite haben dazu geführt, dass Südsudans Hauptstadt Juba zur am schnellsten wachsenden Metropole Afrikas geworden ist, während die Peripherie darbt. Dort ist nicht einmal die medizinische Grundversorgung der Bevölkerung gewährleistet, neu gebaute Straßen zerfallen bereits wieder. Jetzt hat die Uno Alarm geschlagen und den Südsudan als den “hungrigsten Ort der Welt” bezeichnet. Jeder zweite Mensch im Land sei akut bedroht.
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“Der hungrigste Ort der Welt”
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CSI-Einsatz im Hungergebiet CSI |
| Print-Version |
![]() | Sudan Kranksein im afrikanischen Busch | ![]() | Das Gesundheitswesen im Südsudan liegt vier Jahre nach Friedensschluss immer noch im Argen. Die CSI-Klinik von Dr. Luka Deng schenkt jedoch Hoffnung. |
![]() | Sudan Video-Bericht von der neusten Sklavenbefreiung | ![]() | Gunnar Wiebalck berichtet vor Ort über die CSI-Befreiungs-Aktion |
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CSI ist eine christliche Menschenrechtsorganisation
für Religionsfreiheit
und Menschenwürde.