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Sudan 

Kaputter Fuß geht! Blindes Auge sieht?


Mittwoch, 28. September 2011

Erneut mehrere hundert Sklaven befreit: Was sie in ihrer Gefangenschaft erleben mussten, ist erschütternd. Bei vielen kommen zu den seelischen Schmerzen noch körperliche dazu.

Tong Garang Kuan CSI  

Geschafft! Tong kann seinen Fuß behalten CSI  

ah. «Ich musste viele Jahre lang die Ziegen meines Besitzers Mohammed hüten. Einmal fehlte mir abends ein Tier. Da schlug er mit einer Eisenhacke auf mich ein. Ich konnte ausweichen, trotzdem traf mich die spitze Hacke am Fuß.» Zehn Jahre hatte Tong Garang Kuan bei einem grausamen Sklavenhalter verbringen müssen, der ihn schlug und sexuell missbrauchte. Wir konnten den damals 15-Jährigen 2009 befreien und berichteten im November 2009 über ihn.

Kaum einer der früheren Sklaven hat je einen Arzt besucht. Auch Tong bildete keine Ausnahme. Die schlimme Wunde war in der Sklaverei nicht behandelt worden. Er bekam deshalb eine Entzündung, die sogar auf den Knochen übergriff (Osteomyelitis). Unser Arzt, Dr. Luka  Deng, ist in seiner Buschklinik nicht für so schwierige Fälle ausgerüstet. Deshalb ließ er Tong ins weit entfernte Khartum bringen. Der sudanesische Spezialist in Khartum empfahl, den Fuß zu amputieren. Dr. Luka widersprach vehement: Er wollte versuchen, den Fuß zu retten. Dafür sandte er MRI-Bilder zu einem Spezialisten im Krankenhaus von Winterthur. Dieser teilte die Ansicht von Dr. Luka, dass Tongs Fuß noch zu retten sei.

Diesen Sommer konnte Tong nun in Nairobi operiert werden. Eines ist sicher: Er wird den Fuß behalten können. Was für eine frohe Nachricht nach zweijährigen Anstrengungen!

Blinder soll sehen!

Ker CSI  

Ker Aleu Deng ist blind. Sein ehemaliger Besitzer hatte ihn, als er noch dessen Sklave war, kopfüber aufgehängt und ihm Pfeffer in die Augen gerieben. Seither kann er nur noch hell und dunkel unterscheiden. Der 13-jährige Junge war bei der letzten Sklavenbefreiung dabei und beglückwünschte seine nun befreiten Landsleute. Er sei zwar blind, aber frei! Leider fand Ker seine Mutter nicht unter den anderen Befreiten. Vermutlich ist sie immer noch im Norden versklavt.

Es gibt aber auch gute Nachrichten: Ker wird in einer Spezialklinik in den USA behandelt.

vielleicht wird Ker wieder sehen können...   

 
Ein Auge kann mit einer neuen Hornhaut vielleicht gerettet werden! Eine solche konnte Ker Ende August transplantiert werden. Die Operation verlief erfolgreich: Ker war bei Redaktionsschluss (7. 9.) bereits in der Lage, Konturen zu erkennen. Wir hoffen, dass sich seine Sehkraft im Heilungsprozess weiter verbessert.

Wie schön wäre es, wenn Ker seine Mutter bei der nächsten Sklavenbefreiung nicht nur hören, sondern sogar sehen könnte! Unsere Mitarbeiter suchen weiterhin die Dörfer ab, um herauszufinden, wo sie festgehalten wird. Wir hoffen, dass es für Ker bald weitere positive Neuigkeiten gibt.


Dr. John Eibner sprach im US Parlament


CSI vor einer US-Parlamentskommission

CSI-Mitarbeiter Dr. John  Eibner sprach im Juni vor einer Kommission des amerikanischen Parlaments in Washington D.C. Unser Sudan-Experte wies in seinem Referat nachdrücklich auf die Wurzeln der Sklaverei im Sudan hin: Rassismus und religiöser Fanatismus. Ein dauerhafter Friede ist im Südsudan erst dann möglich, wenn es keine Sklaverei mehr gibt.



Einen ausführlichen Bericht, das Referat im Wortlaut sowie die ganze Veranstaltung als Video finden hier:

Kein stabiler Staat  


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