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Benjamin Doberstein
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Liebe CSI-Freunde
Menschen, die von einer Minute auf die andere alles verlieren, bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt plötzlich in Zelten übernachten müssen und auf die Lieferung von Hilfsgütern und Lebensmitteln angewiesen sind. Familien, die durch brutale, religiös motivierte Gewalt ihre Väter verloren haben. Menschen, die nach Jahren der Demütigung und des Leidens ohne jegliches Eigentum aus der Sklaverei zurückkehren.
Dies sind Beispiele aus Van (Osttürkei), Nigeria und dem Südsudan, in denen CSI schnell und direkt Hilfe liefert, Hilfe, die akut benötigt wird. Doch es gibt leider Situationen, in denen akute Hilfe nicht ausreicht. Manchmal braucht es einen langen Atem, um zu helfen.
Das erleben wir derzeit mit unserem Rumänienprojekt. Nach dem Fall des Ceaușescu-Regimes lösten die notvollen Bilder der verwahrlosten Kinder in den Kinderheimen Rumäniens tiefe Betroffenheit aus. Auch CSI engagierte sich damals, um Waisen in einer Pflegefamilie Geborgenheit und ein besseres Leben zu geben. Damals verpflichteten wir uns, den Kindern bis zur Volljährigkeit beizustehen. Heute geht es diesen Kindern gut. Das ist ein Erfolg. Doch wenn wir die Pflegefamilien nicht mehr unterstützen würden, müssten die Kinder zurück ins Heim gehen. Das dürfen wir nicht zulassen. Dafür benötigen wir aber dringend Ihre Hilfe.
Ich wünsche Ihnen einen guten Start in das neue Jahr und danke Ihnen herzlich für all Ihr Mittragen und Ihr Anteilnehmen am Schicksal der Verfolgten und Notleidenden.
Mit herzlichen Grüßen
Benjamin Doberstein
Geschäftsführer CSI-Schweiz |
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