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Rumänien

Geographische Angaben

Fläche

238'391 km²
(Deutschland: 357'023 km²)

Einwohner

22,4 Mio
3,7 mal weniger als in Deutschland (82,3 Mio)

Bevölkerungsdichte

94 Einwohner/km²
2,5 mal kleiner als in Deutschland (231)

Bruttosozialprodukt

2'236 EUR
14 mal tiefer als in Deutschland (30'628 EUR)

Religionsangehörigkeit

Christen

96.3%

     Katholiken

  4.7%

     Protestanten

  3.2%

     Orthodoxe

87.6%

     andere Christen

  0.8%

Juden

  0.1%

Sonstige

  3.6%

Rumänien 

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Menschlichkeit – praktisch und tauglich

Pflegekinder erhalten in Rumänien durch das CSI-Kinderprojekt eine solide Lebensgrundlage. Die christlichen Werte prägen das familiäre und herzliche Zusammenleben und stärken ihre Persönlichkeit.

Fröhliche Pflegekinder mit einer Zukunft CSI  

hz. Seit 1996 setzt sich CSI dafür ein, rumänischen Waisenkindern ein herzliches Familienleben zu ermöglichen. Sie können so bei Pflegeeltern aufwachsen und eine von christlichen Werten geprägte Erziehung genießen. Drei Familien mit Pflegekindern leben heute im CSI-Kinderprojekt. Die Familie Dragomir ist eine davon. Das Ehepaar betreut drei Kinder: Tereza, Luminita und Adrian. Sie alle sind als Kleinkinder zu ihnen gekommen. „Tereza hatte zu Beginn gesundheitliche Schwierigkeiten; ich verbrachte mehr als ein halbes Jahr mit ihr im Krankenhaus“, erzählt die Mutter. „Heute geht es ihr sehr gut.“ Es ist nichts mehr zu spüren von Terezas seelischen Verletzungen und den gesundheitlichen Problemen. Ihr erstes Lebensjahr verbrachte sie in einem staatlichen Kinderheim. Es war überfüllt und das Personal hatte keine Zeit für die Kinder.

Tereza CSI  

„Mit ihren dreizehn Jahren macht Tereza nun viel Freude. Sie ist eine sehr gute Schülerin; vor allem Sprachen mag sie sehr gern“, ergänzt die Mutter stolz. Hin und wieder stellt die Pflegetochter Fragen bezüglich ihrer Herkunft. Im ersten Moment fühlte sich die Pflegemutter verunsichert. Doch sie weiss, dass Tereza einfach neugierig ist und sie sich keine Sorgen machen muss, da Tereza in der Familie verwurzelt ist. Sie gibt immer wieder zu verstehen, dass es für sie keine andere Mutter gibt als ihre Pflegemutter. Tereza berichtet: „Alle in der Familie unterstützen mich, hören mir zu und glauben an mich.“ Ihr Berufsziel kann Tereza noch nicht eindeutig nennen. Es muss aber eine Tätigkeit sein, bei der Sprachen eine Rolle spielen. Sie spricht sehr gut Englisch und übersetzt die Gespräche mit den Eltern gerne und äußerst kompetent. Sie träumt auch davon, einmal in England oder Amerika zu studieren.

Pubertät – eine Herausforderung

Familie Dragomir vereint CSI  

Die Eltern haben mit ganz normalen erzieherischen Herausforderungen zu tun. Das belegt das Gespräch mit einer anderen Mutter, die erklärt: „Die Kinder kommen in die Pubertät. Wenn die Eltern an die Hausaufgaben erinnern, murren sie öfter und lauter als bisher.“ Es ist den Eltern wichtig, dass die Kinder sich in der Schule Mühe geben. Obwohl sie es wissen, sagen es ihnen ihre fürsorglichen Pflegeeltern immer wieder.

Auf die Frage, wie die Aussichten der Kinder auf eine solide Ausbildung stehen, antwortet eine Mutter unmissverständlich: „Alle Kinder haben sehr gute Chancen, eine vielversprechende Ausbildung zu erhalten und einen Beruf zu erlernen, den sie möchten. Es gibt aber eine Bedingung hierfür. Sie müssen sich mit vollem Einsatz anstrengen und dürfen ihr Ziel nicht aus den Augen verlieren.“

Ihre Unterstützung trägt dazu bei, dass rumänische Kinder in einem fürsorglichen Zuhause aufwachsen können.


In Rumänien sind die Folgen der familienfeindlichen Politik nach wie vor zu spüren. Weil die Familie systematisch untergraben wurde und Eltern sowie Kinder den Staatsinteressen geopfert wurden, gingen grundlegende Prinzipien des Zusammenlebens verloren. Soziale Kompetenzen wie Eigenverantwortung, Nächstenliebe, Mitgefühl und Anteilnahme sind der kommunistischen Vorstellungen von Erziehung gewichen. Die meisten Eltern sind daher nicht in der Lage, diese und andere wichtige Werte an ihre Kinder weiterzugeben. Nach wie vor werden jährlich 5000 Kinder kurz nach der Geburt verlassen und in Entbindungsstationen oder in Krankenhäusern zurückgelassen. Viele Kinder wachsen unter extrem prekären Verhältnissen auf. Damit eine Familie existieren kann, müssen beide Elternteile arbeiten gehen. Die Kinder sind während des Tages ihrem Schicksal überlassen.

In der Geborgenheit einer Familie sollen Kinder wieder erfahren, dass sie wertvoll und die Eltern für sie da sind. Aus diesem Grund unterstützt CSI in Câmpina ein Kinderprojekt, das gezielt das Familienleben fördert. Weil die Lebensgemeinschaft „Familie“ die Basis für den Staat ist, hat das Kinderprojekt einen nachhaltigen sowie richtungweisenden Einfluss auf die Gesellschaft. Die Familie wird vermehrt auf politischer Ebene thematisiert, und es wurden sogar neue Vorschriften zum Schutz von Waisenkindern, von denen es in Rumänien zahlreiche gibt, eingeführt. Darüber hinaus haben die Sozialbehörden das CSI-Pflegefamilien-Modell kopiert.


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