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Verlassene Kinder haben heute in Rumänien die Möglichkeit, in einem Familienumfeld aufzuwachsen. Das war nicht immer der Fall. Erst 20 Jahre ist es her, dass unter der kommunistischen Alleinherrschaft Nicolae Ceausescus der atheistische Staat die Erziehung der Kinder innehatte – zumeist mit verheerenden Folgen. |
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Luminita: Statt als Kleinkind im staatlichen Waisenheim – glücklich in einer “CSI-Familie”. CSI |
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hz. Die Bilder aus Rumäniens staatlichen Waisenhäusern schockierten, als sie um die Welt gingen. Sie zeigten uns ausgehungerte Kinder, die apathisch und resigniert in die Kameras starrten. Waisenkinder, die unter unvorstellbaren Bedingungen und ohne jegliche menschliche Wärme aufwachsen mussten. |
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Resultate der Tyrannei |
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Die kommunistische Ideologie betrachtete die traditionelle Familie als staatsfeindliche Instanz. Demzufolge wollte das totalitäre System alles, was mit Familie zu tun hat, gezielt austilgen. Geborgenheit und Verbundenheit – zentrale Prinzipien der Familie – wurden vom Staat zerstört. Frauen sollten möglichst viele Kinder gebären, um sie dann in staatlichen Einrichtungen erziehen zu lassen. Diese menschenverachtende Politik hatte sich zum Ziel gesetzt, die Familie systematisch auszuhöhlen. Eines wurde damit erreicht: Liebe, Geborgenheit, Zugehörigkeit, Verantwortungsbewusstsein und Rücksichtnahme kennen viele bis heute nicht. Grundlegende Werte und Gefühle, die innerhalb einer Familie gelebt und gelernt werden, sind dadurch für eine ganze Gesellschaft verloren gegangen.
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Langfristige Verpflichtung |
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Aus diesem Grund engagiert sich CSI in Rumänien seit 1996 mit dem Kinderprojekt “Speranta Copiilor” (Hoffnung für Kinder). Das Hauptaugenmerk des Projekts liegt darin, die Familie zu stärken. Deshalb unterstützt CSI in Câmpina Ehepaare, die Waisenkinder aufgenommen haben. In den Pflegefamilien lernen die Kinder christliche Werte wie Liebe, Vertrauen und Vergebung kennen und bekommen so eine solide Basis für die Zukunft. Denn es sind genau diese Kinder, die das Rumänien von morgen mitprägen. “Im Hause soll beginnen…”, sagte bereits Jeremias Gotthelf und machte damit deutlich, dass die Familie der Kern der Gesellschaft ist. Das CSI-Familien-Modell machte in Rumänien Schule, weil erkannt wurde, dass dadurch grundlegende gesellschaftliche Veränderungen erzielt werden können. Damit seelische Verletzungen heilen und wichtige Grundwerte verankert werden, braucht es bekanntlich Zeit. CSI übernimmt darum mit dem Kinderdorf-Projekt eine langfristige Verpflichtung. Bis zur Volljährigkeit sollen die Kinder bei ihren Pflegeeltern leben dürfen und zu gefestigten Persönlichkeiten und verantwortungsvollen Bürgern heranwachsen.
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Luminita wird unterstützt bei den Hausaufgaben und kann die Freiheit genießen. CSI |
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Eltern für Luminita |
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Luminita Monacu hatte das Glück, dass sie nach ihrer Geburt nicht in ein Kinderheim gesteckt wurde. Sie wurde am 5. Mai 1997 in Câmpina geboren. Ihr Vater ist unbekannt. Ihre Mutter machte im Krankenhaus zu ihrer Person falsche Angaben und verließ nach einigen Tagen die Klinik ohne ihr Kind. CSI setzte sich bei den rumänischen Behörden dafür ein, dass Luminita seit September 1997 bei den Pflegeeltern Luminita und Dumitru Dragomir ein Zuhause finden konnte. Sie ist in guten Händen und genießt mit zwei weiteren Pflegekindern, Teresa Martin und Adrian Consulenau, die erforderliche Zuneigung und Förderung. Luminita besucht heute in Câmpina eine gute Schule. Sie hat dank der Hilfe von CSI die Chance bekommen, eine solide Grundlage für ihr zukünftiges Leben zu erhalten. |
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Ein langer Weg |
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Luminitas Beispiel zeigt, dass in Rumänien in den letzten Jahren Bemühungen unternommen wurden, die Situation der Waisenkinder zu ändern. Die grausamen Zustände von damals gibt es nicht mehr. Behörden wie auch private Organisationen sind sich in zwei Punkten einig. Erstens: Die Anstrengungen müssen nach wie vor intensiviert werden, da die Situation immer noch lange nicht befriedigend ist. Laut Unicef leben heute noch mehrere zehntausend Kinder in Heimen, und jährlich werden – wie das Luminita erfahren musste – immer noch 5000 Babys von ihren Müttern verlassen. Zweitens: Noch heute leiden viele Menschen an den Folgen der kommunistischen Herrschaft. Bis sich in der Gesellschaft ein neues Denken durchsetzen kann und alte Wunden heilen, muss noch ein langer Weg zurückgelegt werden.
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Neues Leben für Waisenkinder |
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Ihre Hilfe ermöglicht es, dass das Pflegefamilien-Modell, das bereits seit zehn Jahren besteht, in Rumänien weiter Schule machen kann und so eine Gesellschaft nachhaltig verändert wird. |
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Dank CSI wachsen Waisenkinder in der Geborgenheit einer christlichen Familie auf. CSI |
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CSI ist eine christliche Menschenrechtsorganisation
für Religionsfreiheit
und Menschenwürde.