|
|
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
In Peru warten noch Tausende auf Gerechtigkeit. CSI unterstützt betroffene Opfer in ihrem Kampf. |
![]() |
|
Jenseits von Gerechtigkeit CSI |
|
uh/iw. Am 22. Oktober 1986 drangen rund fünfzig Militärange-hörige in die Gemeinde von Parcco im Bezirk von Pomatambo ein. Sie töteten und verschleppten viele Einwohner, darunter auch Frauen und Kinder. Anastasia Ramirez Buitron war eine von vielen, die diese dramatischen Ereignisse hautnah miterlebte. Ihre Eltern, zwei Brüder, zwei Schwägerinnen und zwei Neffen wurden brutal umgebracht.
|
|
Kampf für Gerechtigkeit |
|
In den vergangenen Jahren haben wir immer wieder davon berichtet, wie CSI mit der Partnerorganisation Intsol diesen Leuten im Kampf ums tägliche Überleben mit praktischer Hilfe zur Seite steht. Im Folgenden bringen wir Ihnen einen anderen Bereich des Engagements von CSI in Peru etwas näher – nämlich den unermüdlichen Kampf für Gerechtigkeit.
|
|
Sie kommen aus verschiedenen christlichen Gemeindeverbänden und sozialen Institutionen. |
|
Gezielte Ausbildung |
|
Caleb Meza begann schon früh, Pastoren und Institutionsleiter für dieses Thema zu sensibilisieren und zu schulen: «Ungerechtigkeit darf nicht weiter schweigend geduldet werden», erklärt er. «Gerade die Kirchen und ihre Institutionen haben den Auftrag, sich aktiv für Gerechtigkeit einzusetzen.» Die vielen Workshops förderten die Kooperation unter christlichen Gemeinden und sozialen Institutionen. Gleichzeitig wurden Mitarbeiter ausgebildet, die traumatisierte Opfer im Kampf um Gerechtigkeit professionell begleiten. Caleb Meza arbeitet mit verschiedenen Kirchen zusammen. Besonders wichtig ist heute die katholische Bischofskommission für soziales Engagement, die sich mit ihm um die vielen Opfer kümmert. In Zusammenarbeit mit christlichen Anwälten ist es Caleb Meza gelungen, viele Fälle von Verbrechen und Ungerechtigkeit vor Gericht zu bringen. Doch leider warten nach wie vor Tausende auf Gerechtigkeit.
|
|
Kinder erhalten Hilfe |
![]() |
|
Jeden Tag kommen ca. 70 Kinder in die Ludothek CSI |
|
Caleb Meza integriert seine Menschenrechtsarbeit in verschiedene Projekte. Im Slumgebiet von Santa Cruz führt er beispielsweise eine Bibliothek und eine Ludothek. Von Montag bis Samstag besuchen vormittags und nachmittags rund 70 Kinder diese Lokalität. Sechs freiwillige Helferinnen kümmern sich um die verwahrlosten Kinder. Sie bieten ihnen einen Ort der Geborgenheit und der Sicherheit. Dabei
|
|
Drei große Anliegen |
|
«Wir haben drei große Anliegen», berichtet die Helferin Veronica und zählt auf:
|
|
|
![]() |
|
In der Ludothek wird gebastelt CSI |
|
|
|
Ihre Hilfe |
|
|
|
|
| Print-Version |
![]() | Peru Slumbewohner werden aktiv | ![]() | Resiña baut eine Mauer. Sie soll verhindern, dass ihre Siedlung bei Regen weggeschwemmt wird. |
![]() | Alle anzeigen (7) |
CSI ist eine christliche Menschenrechtsorganisation
für Religionsfreiheit
und Menschenwürde.