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In den von Gewalt und Armut geprägten Slums um Lima sind Orte, wo Kinder geschützt spielen, lesen und lernen können, eine Seltenheit. Nach dem Prinzip „Hilfe zur Selbsthilfe“ organisieren Mütter eine von CSI gegründete Ludo- und Bibliothek. |
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hz. Santa Cruz ist eines der vielen trostlosen Slumviertel von Lima. In einer staubtrockenen Steinwüste, am Fuße der Anden gelegen, galt dieses Viertel lange als höchst gefährlich. Nicht einmal öffentliche Busse fuhren nach Einbruch der Dunkelheit dorthin. CSI-Peru hat dort vor einigen Jahren eine Ludo- und Bibliothek mit dem Namen “Mi Segundo Hogar” (Mein zweites Heim) eingerichtet. |
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Ludo- und Bibliothek für die Kinder CSI |
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Eine Alternative zur Gewalt |
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In der Regel verbringen die Kinder in den Slums die Zeit nach der Schule auf der Straße. Dort sind sie weitgehend sich selbst überlassen. Schon von klein auf lernen sie die rohen und unbarmherzigen Gesetze der Straße kennen. Oft fehlt es den Kindern an den grundlegendsten Verhaltensregeln und Umgangsformen. Sie lernen früh, dass der Stärkste bestimmt und Gewalt dabei eine zentrale Rolle spielt.
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Hoffnung für die Zukunft |
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Die Kinder werden durch Mütter betreut, die sich durch ein hohes Engagement auszeichnen. Sie werden von CSI-Peru zu „promotoras“ ausgebildet. |
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Die Mütter geben den Kindern während ihrer Anwesenheit einen geschützten Rahmen und professionelle Anleitung. Die Ludo- und Bibliothek ist eine optimale Gelegenheit, den verwahrlosten Kindern von der Straße eine Alternative anzubieten.
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Beim Besuch der Ludo- und Bibliothek im April 2010 lernen CSI-Mitarbeiter auch die 18-jährige Flores kennen. Sie studiert in Lima Betriebswirtschaft und erzählt: „Ich war in der glücklichen Lage, die Schule besuchen zu dürfen. Als jüngste Tochter musste ich nicht, wie meine beiden älteren Geschwister, für den Lebensunterhalt der Familie aufkommen.“ In der Bibliothek konnte sie regelmäßig ihre Aufgaben erledigen und erhielt Unterstützung. Sie wünscht sich, dass für die Bibliothek vermehrt Bücher angeschafft werden, welche den Schulunterricht ergänzen. Beim Verabschieden bestätigt sie: „Die Zeit hier war für mich sehr wichtig und hat sicherlich dazu beigetragen, dass ich heute studieren kann.“ Sie selber gibt Nachhilfestunden und Aufgabenhilfe. |
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Der Werdegang von Flores ermutigt die Mitarbeiterinnen der Ludo- und Bibliothek und gibt ihnen die Bestätigung für ihr wertvolles Engagement. Ihre Entwicklung ist ein Vorbild für viele und macht deutlich, dass Hoffnung auf eine bessere Zukunft besteht. |
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CSI ist eine christliche Menschenrechtsorganisation
für Religionsfreiheit
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