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Allein in Lima gibt es schätzungsweise 400’000 Straßenkinder. Sie stammen meist aus armen Familien in den vom Guerillakrieg der marxistischen Terrorbewegung "Leuchtender Pfad (Sendero Luminoso) heimgesuchten Gebieten. Sie stranden in den bereits übervölkerten Slumquartieren der „Pueblos Jovenes“ (neue Dörfer), die sich über die Steinhügel am Rande der Millionenstadt Lima ausbreiten. Kinderarbeit und häusliche Gewalt sind weit verbreitet. Entwicklungsstörungen und ein Teufelskreis aus Armut, zerrütteten Familien und Hoffnungslosigkeit kennzeichnen das Leben vieler der entwurzelten Nachkommen aus dem Hochland Perus. |
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Zielgruppe des 1993 von CSI gegründeten Projekts "Intsol" (Itegración y Solidaridad) sind Straßenkinder, die sich ihren Lebensunterhalt selbst verdienen müssen. Da sie einen kleinen Verdienst vorweisen können, fallen sie aus Hilfsprogrammen anderer Organisationen heraus. |
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Unter der Leitung unserer langjährigen Mitarbeiterin Ana Mendoza werden im Intsol-Zentrum im Stadtteil Ceres die sozialen, kreativen und manuellen Fähigkeiten der Kinder, z.B. beim Zeichnen und handwerklichen Unterricht, gezielt gefördert. Wenn immer möglich, werden die Eltern dieser Kinder miteinbezogen. Für sie werden Kurse zur Herstellung von Gegenständen des täglichen Bedarfs angeboten, deren Verkaufserlös dann in die Familien fließen. Heute betreuen acht vollamtliche Mitarbeiter von Intsol 360 Kinder im Alter von 11 bis 14 Jahren und 420 Erwachsene. |
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