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Maria war 15, als sie vor dem Terror aus dem peruanischen Hochland nach Lima floh. Als Teenager lebte sie alleine in einem Slum und gab doch den Mut nicht auf. Mit Hilfe der CSI-Organisation INTSOL setzt sie sich heute gezielt für die Verbesserung des Lebens im Elendsviertel ein. |
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Maria und ihre Freunde werben für INTSOL-Kurse CSI |
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bd. 1986 verlässt die 15-jährige Maria fluchtartig ihre Heimat in den peruanischen Anden. Wie die meisten Menschen litt sie in dem unterentwickelten Gebiet unter großer Armut. Doch dann wurde alles noch viel schlimmer. Der “Leuchtende Pfad”, eine marxistische Terrororganisation, die gezielt Chaos und Schrecken verbreitete, bekam in der Gegend immer mehr Einfluss. Sie schikanierte ganze Dorfgemeinschaften, folterte und tötete auf bestialische Weise. Es konnte jeden treffen. Maria hielt die ständige Angst nicht mehr aus: Sie floh nach Lima und landete in einem der Slums am Stadtrand. |
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Alleine im Slum |
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Maria war Armut gewöhnt. Doch der tägliche Kampf ums Überleben in dieser fremden, von Gewalt, Alkoholismus und Kriminalität geprägten Umgebung forderte der jungen Frau alles ab. Besonders litt sie unter der Gleichgültigkeit zwischen den Menschen. Doch dann griff der “Leuchtende Pfad” auch nach Lima. Bis Anfang der 1990er Jahre hatte die Terrororganisation, deren Namen bis heute viele nicht auszusprechen wagen, den Slum von Maria fast vollständig unterwandert. Die “tausend Augen und tausend Ohren” des “Leuchtenden Pfades” waren überall.
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Maria gibt nicht auf |
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Maria trotzte den Hindernissen und ging ihren Weg mutig weiter. Sie fand bessere Arbeit und heiratete 1999 ihren Mann Sebastián. Eines Tages begegnete sie Mitarbeitern der CSI-Organisation INTSOL. Es faszinierte sie, wie diese Menschen christliche Nächstenliebe mit großer Hingabe leben. Außerdem bot INTSOL Maria genau das, was ihr bis dahin gefehlt hatte. Sie erhielt psychologische Betreuung zur Bewältigung ihrer traumatischen Vergangenheit. Sie lernte ihre eigenen Stärken und Schwächen kennen und akzeptieren. |
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Sie kam in Kontakt mit anderen Slumbewohnern, und ihr Vertrauen begann zu wachsen. Maria war begeistert. Nun bekam sie endlich die Möglichkeit, etwas zur Verbesserung der Lebensbedingungen im Elendsviertel zu tun.
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Ein Segen für den Slum |
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Da sie selbst ohne Mutter aufwuchs, liegen ihr Kinder und Familien ganz besonders am Herzen. Mit ihren dreijährigen Zwillingen, Sofi und Pedrito, haben Maria und Sebastián im letzten Jahr an einem INTSOL-Kurs für Eltern teilgenommen. “Wir konnten gemeinsam entdecken, wie man innerhalb der Familie respektvoll miteinander umgehen und Kinder in ihrer Entwicklung fördern kann.” Wertvolle Impulse für eine Umgebung, in der die Vernachlässigung von Kindern, häusliche Gewalt und sexueller Missbrauch Alltag sind.
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Hier hat sie Gleichgesinnte und Freundinnen gefunden, die gemeinsam für eine bessere Zukunft in den Slums arbeiten. So kann sie ein Segen für die Mütter und schließlich auch für die Kinder und das ganze Elendsviertel sein. |
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Mit Ihrer Unterstützung kann INTSOL weiter helfen, damit noch viele Marias zu einer wertvollen und strahlenden Blüte heranwachsen können. |
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CSI ist eine christliche Menschenrechtsorganisation
für Religionsfreiheit
und Menschenwürde.