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Hilfeschreie aus Pakistan: Zwei Geschwister bekennen sich zu Jesus Christus, und die muslimischen Verwandten werden gewalttätig. In den Ortschaften Gojra und Korian hat CSI die Hilfslieferungen für verfolgte Christen fortgesetzt. |
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Notdürftige Wohnsituation vertriebener Familien CSI |
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gw. “Wahrscheinlich habe ich nur überlebt, weil meine Schreie die ganze Familie aufweckten”, berichtet Nasreen (*Namen von der Redaktion aus Sicherheitsgründen geändert). “Ich hatte nachts meine Hände gefaltet und Gott gebeten, uns zu Hilfe zu kommen. Da bemerkte ich, dass zwei meiner Verwandten vor meinem Bett standen, offenbar in der Absicht, mich mit dem Kopfkissen zu ersticken”.
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Christen sind gar keine bösen Ungläubigen |
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Nasreen und ihre Schwester Jamila* stammen aus einem muslimischen Elternhaus. Wie viele ihrer Altersgenossen wollen sie Fremdsprachen lernen. Auf einer ausländischen Schule erhalten sie Sprachunterricht. Dabei stellen sie fest, dass die dort unterrichtenden Christen gar keine bösen Ungläubigen sind, vor denen sie ihre Verwandtschaft immer wieder gewarnt hatte. Schließlich wollen sie Jesus selber nachfolgen, aus freien Stücken und ohne jeden Zwang. Zunächst gelingt es den beiden, die Bekehrung geheim zu halten. Doch dann entdeckt ein Onkel im Zimmer einer seiner Nichten eine Bibel. Für ihn als strenggläubigen Muslim ist die Entscheidung der beiden jungen Frauen für Jesus eine unerhörte Beleidigung. Um die Familienehre zu retten, quartiert er sich und andere Verwandte in ihrer Wohnung ein. Ihr Leben verwandelt sich in eine Hölle. Sie werden verprügelt und auf jede nur denkbare Art und Weise erniedrigt. Die Wohnung dürfen sie nur noch einzeln und verschleiert verlassen. Eine Anzeige bei der Polizei ist unmöglich, denn weibliche Konvertiten riskieren auf der Wache zusätzliche Misshandlungen bis hin zur Vergewaltigung. Verzweifelt wenden sich die beiden Frauen an das Flüchtlingshilfswerk der Uno. Nach einem Jahr kommt jedoch die Absage. Ein Asylantrag bei der Schweizer Botschaft bleibt bis heute unbeantwortet. |
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Islamistischer Feld-zug gegen Christen |
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Die Liste der Repressalien gegen die christliche Minderheit in Pakistan ist lang und wächst jedes Jahr weiter: willkürliche Anzeigen aufgrund der Blasphemie-Gesetze, Todesdrohungen, Benachteiligungen im Beruf, Attentate, Verhaftungen. “Wir schicken Euch eine Bombe als Weihnachtsgeschenk.” Mit solchen per SMS verschickten Drohungen nutzen Islamisten neuerdings sogar die Mobilfunknetze in Pakistan für ihren Feldzug gegen Christen.
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Zwar seien die christlichen Einwohner von Korian seit jeher von den Muslimen “wie Sklaven” behandelt worden. Doch habe man sich stets mit den Muslimen arrangiert. “Sie sind die Herrscher, wir die Untertanen.” Die pakistanischen Blasphemie-Gesetze seien die Hauptursache für die Gewalt. “Die Zeitungen lieben es, Fälle angeblicher Gotteslästerung zu verbreiten. Doch diese Nachrichten sind praktisch alle erfunden”. |
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CSI-Hilfsaktionen werden ausgebaut |
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Wolldecken und Nahrungsmittel für Flüchtlinge CSI |
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Die Blasphemie-Lüge lag auch den Überfällen auf die Ortschaften Korian und Gojra Ende Juli und Anfang August 2009 zugrunde. Angeblich soll ein Christ einen Koran verbrannt haben. Das genügte den Attentätern.
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| Print-Version |
![]() | Pakistan Hilfe für Flutopfer 1. Dezember 2011 | ![]() | Gewaltige Fluten haben in Pakistan und Indien im August und September enorme Zerstörung angerichtet. CSI hilft und gibt Verzweifelten neue Hoffnung. |
![]() | Pakistan Sieg über Straflosigkeit | ![]() | In einer Protestkartenaktion verlangte CSI Aufklärung des Mordes an zwei Christen. Der Täter wurde verurteilt. |
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CSI ist eine christliche Menschenrechtsorganisation
für Religionsfreiheit
und Menschenwürde.