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Pakistan

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Geographische Angaben

Fläche

796'095 km²
2,2 mal so groß wie Deutschland (357'023 km²)

Einwohner

141,5 Mio
(Deutschland: 82,3 Mio)

Bevölkerungsdichte

178 Einwohner/km²
(Deutschland: 231)

Bruttosozialprodukt

546 EUR
56 mal tiefer als in Deutschland (30'628 EUR)

Religionsangehörigkeit

Christen

  2%

Muslime

96%

Hindus

  1.5%

Sonstige

  0.5%

Menschenrechte

Religionsfreiheit

Teilweise schwere Verletzung der religiösen Grundfreiheiten


Behinderung von Kultus, Diakonie und Mission

Pakistan 

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«Christen sind Hunde»


Donnerstag, 31. Mai 2012

Der pakistanische Christ Imran Ghafur Masih soll den Koran entheiligt haben. Er bekam deshalb lebenslänglich. Wir fordern seine Freilassung.

In Pakistans Gefängnissen sitzen viele Unschuldige wikaj  

Lebenslänglich für Unschuldigen: Imran Masih idop  

Imran Ghafur Masih betrieb im Dorf Hajwari im Bundesstaat Punjab eine Buchhandlung. Seit langem beneidete ihn sein Nachbar Hajji Liaqat Ali deswegen, wie Imrans Vater sagte. Am 1. Juli 2009 verbrannte der damals 26-jährige Imran Altpapier. Der muslimische Nachbar sah nun seine Chance gekommen, das Geschäft an sich zu reißen. Er behauptete, Imran – ein Christ – habe bei seiner Entrümpelungsaktion absichtlich Seiten eines Korans verbrannt und ihn damit entheiligt. Dieses Gerücht wurde auch über die Lautsprecher an den Moscheen verbreitet. Darauf versammelten sich über 400 zornige Islamisten vor Imrans Haus. Sie schlugen Imran und seinen Bruder Neveen zusammen. Noch am gleichen Tag nahm die Polizei Imran fest.

«Imran soll hängen!»

Der aufgebrachte Mob gab keine Ruhe. Die Islamisten sammelten sich vor dem Polizeiposten, warfen Steine gegen das Gebäude und riefen: «Tod dem, der den Heiligen Koran entweiht hat, er soll hängen! Christen sind Hunde, Imran ist ein Hund!» Imran Ghafur Masih wurde in ein Gefängnis der Großstadt Faisalabad geworfen. Am 11. Januar 2010 verurteilte das Gericht ihn wegen Entheiligung des Korans und Anstachelung zu religiösem Hass (Art. 295 lit. a und b) zu Lebenslanger Haft. Zusätzlich muss Imran eine Buße von ca 2000 Euro zahlen, was etwa dem Zehnfachen eines durchschnittlichen Monatseinkommens entspricht.

Imrans Familie legte beim Obergericht Berufung ein. Diese ist jedoch bis heute hängig – und Imran sitzt im Gefängnis. Er darf seine Zelle nur zweimal täglich verlassen, und zwar beim Appell, wo alle Gefangenen gezählt werden müssen. Während des Sommers können die Temperaturen in seiner fensterlosen Zelle 49 Grad erreichen.

Autor: Max-Peter Stüssi
Quellen: Asia News, Compass Direct, Voice of Martyrs


Blasphemie-Gesetze als Mittel zur Verfolgung religiöser Minderheiten


Pakistans 186-Millionen-Bevölkerung ist in ihrer großen Mehrheit muslimisch. Nur rund 3 % sind Christen, etwa 2 % Ahmadis (Muslime) und 1,8 % Hindus. Die religiösen Minderheiten werden vom Staat häufig diskriminiert, zum Beispiel bei der Vergabe von Arbeitsstellen, bei der Verteilung von Katastrophenhilfe oder auch bei Inhaftierungen: Sie werden oft schlechter untergebracht als Muslime und vor Übergriffen nicht geschützt.

Unter den sogenannten Blasphemie-Gesetzen leiden vorwiegend religiöse Minderheiten. Seit dem Erlass der Blasphemie-Gesetze in den 1980er Jahren wurden über 4000 Verstöße gegen die Blasphemie-Gesetze registriert. Rund 1000 Personen wurden verurteilt, teilweise sogar zum Tod.

In den letzten Jahren hat insbesondere der Fall von Asia Bibi weltweit große Empörung hervorgerufen. Die arme Tagelöhnerin und Mutter von fünf Kindern wurde am 8. November 2010 zum Tod verurteilt, weil sie sich in einem Streit, der von ihren Arbeitskolleginnen angezettelt worden war, verächtlich über den Propheten Mohammed geäußert haben soll. Wir fordern ihre Freilassung.

Weitere Infos zu Asia Bibi  


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