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Geographische Angaben | Fläche | 122'767 km² 2 mal kleiner als Deutschland (357'023 km²) | Einwohner | 22,4 Mio 3 mal weniger als in Deutschland (82,3 Mio) | Bevölkerungsdichte | 182 Einwohner/km² (Deutschland: 231) | Bruttosozialprodukt | 970 EUR 32 mal tiefer als in Deutschland (30'628 EUR) | Religionsangehörigkeit | Christen | 0.9% | Buddhisten | 1.7% | Volksreligionen | 15.6% | Sonstige | 13.9% | Keine | 67.9% | Menschenrechte | Religionsfreiheit | Dauernde schwerste Verletzung der religiösen Grundfreiheiten | | Behinderung von Kultus, Diakonie und Mission |
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Seit Jahren steht Nordkorea zuoberst auf der Rangliste der Länder, in denen Christen brutal verfolgt werden. Nordkorea braucht weiter unser Gebet.
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Massenparade zu Ehren des „Gottes” Kim Il Sung, Begründer des stalinistischen Nordkorea
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uh. 80.000 junge Christen, die meisten von ihnen Studenten, warten im Stadion von Seoul, Südkorea, gespannt auf den Moment, in dem sie ihr Versprechen öffentlich ablegen können. Sie verpflichten sich, bei einer Öffnung der Grenzen zu Nordkorea sofort ihr Studium oder ihre Ausbildung für ein Jahr zu unterbrechen, um in Nordkorea ein freiwilliges Aufbaujahr zu leisten und den Menschen dort das Evangelium zu bringen. Ich hatte die Gelegenheit, an dieser denkwürdigen Veranstaltung Ende Mai 1995 persönlich mit dabei zu sein. Erst einige Jahre zuvor war die Mauer in Berlin gefallen; dies hatte dem Glauben der Christen in Südkorea an eine Wiedervereinigung mit dem Norden ihres Landes neuen Auftrieb gegeben. |
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Was ist los in Nordkorea?
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14 Jahre nach jener Mai-Veranstaltung hat sich die Situation in Südkorea verändert. Ein Leiter einer großen Gemeinde in Seoul erzählte mir kürzlich, dass heute viele Südkoreaner Angst vor einer Wiedervereinigung haben. Sie befürchten, dass ihr Land bei einer Öffnung der Grenzen überrannt würde und sie nicht in der Lage wären, den Flüchtlingsstrom aus dem Norden auch nur annähernd zu bewältigen. Erfahrungen aus Deutschland hätten gezeigt, wie schwierig und kostenintensiv eine solche Wiedervereinigung sei. Im 23-Millionen-Volk Nordkorea sei aber die Situation noch um ein Mehrfaches schlimmer als in der damaligen DDR. |
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Nordkorea braucht unser Gebet
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Auch wenn sich in Nordkorea noch nicht viel zu bewegen scheint, beten wir weiter für dieses Land. Christen sollen ihren Glauben an Jesus Christus auch in Nordkorea frei leben können. Beten wir auch, dass bei einer Öffnung die notwendige Hilfe gut vorbereitet wird. Wir wollen aber auch nicht vergessen, für die Peiniger zu beten, denn Gott hat auf übernatürliche Weise schon manchen Saulus zu einem Paulus gemacht. |
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