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In Nicaragua lebt die Hälfte der Bevölkerung unter der Armutsgrenze. Gerade einmal die Hälfte der Kinder erhält eine Primarschulausbildung. Die Kindersterblichkeit ist hoch. 30 Prozent der Kinder aus Armutsfamilien sind unterernährt. Besonders betroffen sind die Vorstädte Managuas und ländliche Gebiete. |
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Seit 1975 ist der Orden der Karmeliterinnen in Santa Rosa, einem Vorort von Managua, und in Tipitapa tätig. In Santa Rosa unterrichten sie Kinder ab sechs Jahren in Bibelkunde, sozialem Verhalten, Körperpflege und Handarbeit. Die 11- bis 14-jährigen Mädchen erhalten eine Ausbildung zum Schneiderhandwerk in einem kleinen Nähatelier. |
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25 besonders bedürftige Familien erhalten Beihilfen. In der vom Wirbelsturm Mitch heimgesuchten Gegend von Tipitapa unterhalten die Ordensschwestern eine Suppenküche für 200 Kinder. Dort werden Bohnen, Reis, Tortillas, Bananen und an Festtagen auch Fleisch, Käse oder Milch abgegeben. Ein Kinderhort und Beihilfen für 80 weitere Familien runden das Angebot in Tipitapa ab. Sowohl in Santa Rosa wie auch Tipitapa wird mit geringsten Mitteln der Betrieb einer Krankenstation aufrechterhalten.
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