Startseite
Sitemap  

Land-Info 

zurück  

Nicaragua

Geographische Angaben

Fläche

120'254 km²
3 mal kleiner als Deutschland (357'023 km²)

Einwohner

5,2 Mio
16 mal weniger als in Deutschland (82,3 Mio)

Bevölkerungsdichte

43 Einwohner/km²
5 mal kleiner als in Deutschland (231)

Bruttosozialprodukt

970 EUR
32 mal tiefer als in Deutschland (30'628 EUR)

Religionsangehörigkeit

Christen

98%

     Katholiken

93%

     Protestanten

  5%

Sonstige

  2%

Nicaragua 

Land-Info 

Engagierte Samariterinnen

Unter der Korruption und der extremen Armut leiden vor allem die Kinder. CSI  

Die mittellose Bevölkerung Nicaraguas findet im Gesundheitszentrum von Tipitapa medizinische Unterstützung. Zudem sind die Schwestern des Karmeliterordens für viele Menschen eine Quelle von Liebe und Trost.

Hilfe und Trost CSI  

 
hz. Jeannette betritt das Gesundheitszentrum in Tipitapa, das von Karmeliterinnen geleitet wird. In den Armen trägt sie ihren zweijährigen Sohn Hedouard. Als Schwester Antonietta sie empfängt, wirft ihr der geschwächte Junge einen apathischen Blick zu. Die Schwester erkennt sofort, dass das Kind hohes Fieber haben muss; ein deutliches Symptom für Malaria. Tipitapa liegt am Manuagua-See, was die hohe Luftfeuchtigkeit erklärt und die Malaria begünstigt. Besonders die Kleinkinder, die wegen der großen Armut oft unterernährt und deshalb geschwächt sind, werden immer wieder Opfer dieser Krankheit. Versorgungsengpässe und Korruption in den staatlichen Krankenhäusern machen es der ärmsten Bevölkerung unmöglich, zu angemessener medizinischer Versorgung zu kommen. Gefährlich wird es für die Kinder, wenn Medikamente fehlen. Genau das trifft jedoch in Nicaragua zu. Denn in einer staatlichen Klinik sind Korruption und Versorgungsengpässe leider an der Tagesordnung.
 

Nicht der Geldbeutel zählt

Das Gesundheitszentrum der Karmeliterinnen kann dank der finanziellen Hilfe von CSI eine wichtige Ergänzung zum staatlichen Gesundheitssystem bieten.

Jeannette und Hedouard (Mitte) mit anderen Patienten. CSI  

Medizinische Hilfe für Hedouard. CSI  

Die Ordensschwestern, die ebenfalls Krankenschwestern sind, können den Ärmsten die nötigste medizinische Beratung anbieten und einfache Behandlungen vornehmen. Sobald die Fälle allerdings komplizierter werden, muss die im Gesundheitszentrum angestellte Ärztin Dr. Evangelina die Patienten an die staatlichen Kliniken weiterleiten. Um sicherzugehen, dass sie dort tatsächlich behandelt werden und keine hohen Korruptionsgelder zahlen müssen, begleiten die Schwestern ihre Patienten.

Den Schwestern ist es dank CSI zudem möglich, brauchbare und kostengünstige Medikamente abzugeben. Das Gesundheitszentrum wird deshalb von offizieller Seite wohlwollend als “soziale Apotheke” angesehen.

Schwester Lucy verwaltet die “soziale Apotheke” CSI  

Man kennt es als einen Ort, wo die Qualität der Behandlung nicht vom Geldbeutel abhängig ist. Dessen ist sich Jeannette bewusst. Sie spürt die Anteilnahme und das Engagement der Schwestern, die das Gleichnis des barmherzigen Samariters verinnerlicht haben. Neben der medizinischen Versorgung können die Ärmsten sich hier auch von einem Zahnarzt behandeln lassen.

Beruhigendes Gespräch

Die Ärztin, Dr. Evangelina, befragt die Mutter nach den Krankheits-Symptomen ihres Kindes und nach den Begleitumständen. Das Gespräch mit der Ärztin beruhigt die Mutter, und sie beginnt sich zu entspannen. Nach einer genauen Untersuchung des Jungen schließt die Ärztin eine Malariainfektion aus. Es scheint sich um eine Grippe zu handeln. Der kleine Junge bekommt darauf ein fiebersenkendes Medikament, das für ihn verträglich ist und schnell wirkt. Erleichtert und dankbar verlässt die Mutter das Gesundheitszentrum. Jetzt hat sie die Gewissheit, dass ihr Sohn nicht an der gefährlichen Malaria erkrankt ist. Außerdem kann sie die Rechnung für den Arztbesuch sofort begleichen, weil der Betrag für sie erschwinglich ist.

Medizinische Hilfe für die Ärmsten

Dank Ihrer Hilfe kann das von den Karmeliter-Schwestern geleitete Gesundheitszentrum kostengünstig medizinischen Beistand anbieten und lebensnotwendige Medikamente abgebe.


 

Mit Ihrer Spende unterstützen Sie die Arbeit der Karmeliterinnen in den Slums von Tipitapa und Santa Rosa:

EUR 

15,–

Medikamenten - Bedarf für einen Tag

EUR 

30,–

Essenspakete für zwei Familien für einen Monat

EUR 

90,–

Reis für 200 Kinder für eine Woche

EUR  ,–   freier Betrag

Online oder mit Zahlschein / direkter Banküberweisung



Warum engagiert sich CSI?

Die politische und wirtschaftliche Situation in Nicaragua ist bedenklicher als vordergründig angenommen wird. Nicaragua ist nach Haiti das ärmste Land in Südamerika.

Für die desolate Wirtschaftslage sind Misswirtschaft, hohe Arbeitslosigkeit, enorme Armut und die großenteils sehr mangelhaft ausgebaute Infrastruktur verantwortlich. Das gilt besonders auch für das Gesundheitswesen.

Daneben haben Revolution, Bürgerkrieg und jahrzehntelange Unterdrückung sowie Ausbeutung das Land völlig ruiniert. Die politischen Maßnahmen der Sandinisten, die Wirtschaftslage, die Armut und die gesellschaftlichen Probleme in den Griff zu bekommen, bleiben erfolglos. Eine grundlegende gesellschaftliche Änderung muss bei den Menschen beginnen.

CSI unterstützt deshalb den selbstlosen Einsatz der Karmeliter-Schwestern, die genau dort ansetzen. Mit einer Suppenküche für Slumkinder, einem Gesundheitszentrum, mit Lebensmittelpaketen für arme Familien und einer Schneiderlehre für junge Frauen und Männer tragen sie ganz praktisch dazu bei, die größte Not der Slumbewohner zu lindern.

Ihr Engagement fördert außerdem christliche Werte wie Nächstenliebe, Vergebung, Ehrlichkeit und Zuverlässigkeit. Notleidende schöpfen so neuen Lebensmut und Lebensfreude.


Print-Version 

Ähnliche Themen

Nicaragua
Mehr als nur eine Mahlzeit
Die Menschen in den Slums von Nicaragua leben in bitterster Armut. Dank der Unterstützung von CSI tragen Karmeliter-Schwestern mit praktischer Hilfe dazu bei, dieses Elend zu verringern.
Nicaragua
Santa Rosa und Tipitapa
In Nicaragua lebt die Hälfte der Bevölkerung unter der Armutsgrenze. Gerade einmal die Hälfte der Kinder erhält eine Primarschulausbildung. Die Kindersterblichkeit ist hoch. 30 Prozent der Kinder aus Armutsfamilien sind unterernährt. Besonders betroffen sind die Vorstädte Managuas und ländliche...
 Weitersuche im Archiv

Weitere Themen

Rumänien
Familie – die Basis für ein neues Leben
Verlassene Kinder haben heute in Rumänien die Möglichkeit, in einem Familienumfeld auf­zuwachsen. Das war nicht immer der Fall. Erst 20 Jahre ist es her, dass unter der kommunistischen Alleinherrschaft Nicolae Ceausescus der atheistische Staat die Erziehung der Kinder innehatte – zumeist mit...
Peru
Saat von heute – Früchte für morgen
Mit Hilfe von INTSOL, der Partnerorganisation von CSI, schöpfen die Bewohner von Limas Elendsviertel wieder Hoffnung. “Hilfe zur Selbsthilfe” ist das Prinzip, welches die Projektleiterin Ana Mendoza den Menschen in den Slums näher bringt.
Irak
CSI-Hilfe für die Christen aus Mosul
CSI-Mitarbeiter leisteten Katastrophenhilfe für die aus Mosul vertriebenen Familien. Beim Besuch in der Stadt erfuhren sie Einzelheiten zu ihrer prekären Lage.

Neu in diesem Monat
Kongress_Fulda
Gebete f. verf Chris
Kongress
Länderproj.online
Länderprojekte online
Tag der Begegnung
Stellenangebot
CSI sucht
Glaubensverfolgte
Warum wir helfen
Weltweit
Vietnam
Indien
Marokko
China
Ägypten
aegypten_christen
Aegypten_Hintergr.
Ägypten
Ägypten
Christen in Ägypten
Sudan_Kochtopf
Sudan_reise_hirse
Sudan
Sudan
Sudan Wirbelsturm
Sudan
Pakistan
Eritrea
Eritrea
Iran
Iran
Kuba
Irak
Irak
Usbekistan
Usbekistan
Nigeria
Nigeria
Peru
Türkei
Sudan
Pakistan
Pakistan: frei
Pakistan_sms
Pakistan
Ägypten
Indien
Vietnam religionsge
Vietnam
vietnam_lange_hafts
30 Jahre für Religi
Menschenrechtserkl.
Nordkorea
Nigeria
Malediven
Ferien/Religionsfr.
Ägypten
Türkei
Türkei_mor_gabriel
Türkei
Indien
Bangladesch
Ägypten
Sudan-Videobericht
Irak-Videobericht
Protestaktionen
Notleidende Kinder
Warum wir helfen
Aktuelle Berichte
Ägypten
Nicaragua
Nicaragua Samariter
Lettland
Peru_Lebensaufgabe
Peru
Peru Saat/Früchte
Irakhilfe
Rumänien_familie
Projekt-Beschreibungen
Lettland
Ägypten
Nicaragua
Peru
Rumänien
Rumänien
Katastrophenhilfe
Warum wir helfen
Länderberichte
Sudan Tong
Sudan Hunger
Sudan Dr. Luka
Medienberichte
Nahost -Berichte
Irak - 15.3.
Irak 30.5.
Türkei 1 -8.2.
Türkei 2 -8.2.
Iran - 30.1.
Türkei - 29.1.
Ägypten - 29.1.
Vatikan - 19.1.
Türkei - 18.1.
Ägypten - 17.1.
CSI-Weltkarte
Europa
Asien West
Asien Ost
Afrika
Amerika
Erläuterungen
CSI-Newsletter
Handeln
Newsletter Info
Spenden
Protestieren
Gebetsanliegen d. Tages
Warum CSI?
Geschichte
International
Menschenrechte
Weitere CSI-Sites
Internationale Vertretung
CSI-Referate
H. Stückelberger
S. Falaki
Andere
Kontakt
Adressen / E-Mail
Spendenkonto
CSI-Archiv

Site-Suche

Irak
Kein Lebensrecht für Minderheiten