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Die Karmeliterschwestern bieten mit ihrer herzlichen Art der allgegenwärtigen Gewalt in den Slumgebieten von Nicaragua die Stirn. Sie verkörpern den Gegenpol zum täglichen Elend. |
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Kinder erhalten eine warme Mahlzeit CSI |
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Mahlzeiten für hungrige Bäuche |
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Im Gegensatz zur Regierung nehmen sich die Karmeliterschwestern der Armen an: Sie haben in Santa Rosa und Tipitapa Mittagstische eingerichtet. Viele Kinder und einige Erwachsene erhalten wöchentlich fünf warme Mahlzeiten. Besonders alleinerziehende Mütter sind zutiefst dankbar, dass ihre Kinder diese Möglichkeit erhalten. Ihr bescheidenes Einkommen reicht oft nicht einmal aus, um die Familie zu ernähren – Umstände, die für uns unvorstellbar sind. |
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Damit die Karmeliterschwestern weiterhin in dieser Art helfen können, muss der Essraum in Santa Rosa saniert werden. Da Nicaragua immer wieder von kleineren Erdbeben heimgesucht wird, besteht Einsturzgefahr. Weiter muss in Tipitapa aus Sicherheitsgründen ein anderes Gebäude zum Essraum ausgebaut werden. |
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Ein Unglück kommt selten allein |
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Marisol und ihre Familie CSI |
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Neben den Kindern versucht CSI auch ganzen Familien zu helfen. Sie könnten auf sich allein gestellt nicht überleben. Marisol Martin, 38 Jahre alt, wurde nach der Geburt ihres dritten Kindes von ihrem Mann verlassen. Beim Putzen verdiente sie einen bescheidenen Lohn, mit dem sie ihre vierköpfige Familie durchbringen musste. Doch auch dieser Lohn fiel weg, als sie vor rund zwei Jahren einen schlimmen Unfall hatte. Ihr Bein ist seither völlig verkrümmt. Ohne Hilfe kann sie nicht mehr gehen. |
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«Meine Schwestern müssen jetzt auch uns noch ernähren», klagt Marisol, «dabei haben sie ja selber praktisch kein Geld für ihre eigenen Familien. Ohne die monatliche Lebensmittelhilfe und die medizinische Versorgung der Karmeliterschwestern könnten wir gar nicht mehr überleben.» |
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Dankbare Herzen sind unbezahlbar |
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«Wir leben mitten unter den Notleidenden. Sie brauchen Essen, Medikamente, Schutz und einen Ort der Geborgenheit», erklärt Schwester Guadalupe. Sie arbeitet seit 2002 im Karmeliterorden im Slumgebiet von Santa Rosa. «Die tägliche Arbeit ist sehr hart. Sie erfordert von uns ein hohes Mass an Leistung und Selbstaufgabe. Doch wir werden tausendfach beschenkt, indem wir jeden Tag die Dankbarkeit der Menschen erleben und sehen. |
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Dort zu helfen, wo Menschen an die Grenzen ihres Lebens gelangen, erfüllt mich mit großer Zufriedenheit und lässt mich selber sehr dankbar sein.» |
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| Print-Version |
![]() | Nicaragua Neuen Mut schenken | ![]() | Maryuri Romero lebt mit ihren sieben Kindern in einem einzigen Raum. Tagtäglich kämpft sie ums Überleben ihrer Kinder – was ohne Unterstützung nicht mehr möglich wäre. |
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CSI ist eine christliche Menschenrechtsorganisation
für Religionsfreiheit
und Menschenwürde.