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Indien

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Geographische Angaben

Fläche

3'287'263 km²
9 mal so groß wie Deutschland (357'023 km²)

Einwohner

1'032,4 Mio
13 mal mehr als in Deutschland (82,3 Mio)

Bevölkerungsdichte

314 Einwohner/km²
(Deutschland: 231)

Bruttosozialprodukt

598 EUR
51 mal tiefer als in Deutschland (30'628 EUR)

Religionsangehörigkeit

Christen

  2.4%

Muslime

11%

Hindus

80.3%

Sonstige

  6.3%

Menschenrechte

Religionsfreiheit

Verletzung der religiösen Grundfreiheiten


Behinderung von Kultus, Diakonie und Mission

Indien 

Land-Info 

Vor dem Monsun geschafft: Umzug in neue Häuser


Freitag, 28. September 2012

Im August 2008 wurden über 50 000 Christen von extremistischen Hindus vertrieben. Noch zwei Jahre später wohnten viele in Flüchtlingslagern. Dank Ihrer Hilfe haben heute mehrere Dutzend Familien wieder ein Dach über dem Kopf.

Flüchtlingslager in der Einöde bei Tikkaballi, Juni 2010 CSI  

Im Oktober-Magazin 2010 stellten wir ein christliches Flüchtlingscamp in der Nähe von Tikkaballi vor. Die 20 Familien (etwa 120 Personen), die im Flüchtlingscamp Platz fanden, waren alle Opfer eines extremistischen Hindu-Mobs, der im August 2008 über sie herfiel. Damals wurden in der ganzen Region 54 000 Christen vertrieben, fast 100 ermordet, über 400 Kirchen und 5600 Häuser von Christen zerstört.

Bereits sind die Fundamente gelegt CSI  

Die 20 Familien erhielten von der Regierung ein Stück abgelegenes Land, etwa 25 Kilometer von ihrem bisherigen Wohnort Tikkaballi entfernt. Sie waren weitgehend auf sich allein gestellt. Aus Ästen und Tüchern errichteten sie notdürftige Behausungen. Als CSI zwei Jahre nach ihrer Vertreibung die Familien besuchte, mussten sie immer noch in diesen behelfsmäßigen Zelten hausen. Während des Monsuns – anhaltenden starken Regenfällen – war ihr Leben besonders schwierig. Für den Häuserbau fehlten jedoch die Mittel.

CSI finanzierte diesen Flüchtlingen von Tikkaballi und weiteren vertriebenen christlichen Familien den Bau neuer Häuser. Inzwischen konnten alle Bewohner des Tikkaballi-Flüchtlingscamps ihre provisorischen Unterkünfte verlassen und in neue Häuser umziehen. Sogar eine Kirche wurde wieder gebaut.

Autor: Adrian Hartmann

Endlich wieder ein Dach über dem Kopf: Danke für Ihre Hilfe! CSI  


Tikkaballi


Das Flüchtlingscamp befand sich in einer waldigen und hügeligen Gegend am Rand von Tikkaballi in der Region Kandhamal, Bundesstaat Odisha/Orissa. Tikkaballi ist etwa 250 Kilometer (mit dem Auto) von Bhubaneswar, der Hauptstadt von Odisha, entfernt.


Einsatz auf politischer Ebene


CSI versucht, sich auch auf politischer Ebene für bedrängte religiöse Minderheiten einzusetzen. Im Auftrag von CSI verfasste die indische Juristin Chaya Ram einen Bericht über die sogenannten Anti-Konversions-Gesetze, die in sechs Bundesstaaten existieren. Diese Gesetze begünstigen Übergriffe auf religiöse Minderheiten, da sie den Extremisten einen willkommenen Vorwand bieten, um gegen religiöse Minderheiten vorzugehen. Unser Bericht war Teil des Dossiers, das die Weltweite Evangelische Allianz letztes Jahr für das Staatenberichtsverfahren zu Indien beim UNO-Menschenrechtsrat einreichte. Der Bericht kann heruntergeladen werden.

Indienbericht deutsch  


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