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Das Christentum im Nahen und Mittleren Osten ist vom Aussterben bedroht. In Massen verlassen Christen ihre Heimat. Einer der Gründe ist ein weitverbreitetes islamisches Überlegenheitsdenken. CSI startet ein neues Projekt. |
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ah. Ägypten: Das Jahr 2011 begann mit Terror. Über 20 Menschen kamen ums Leben, als ein Anschlag auf die koptische Kirche der Heiligen in Alexandria verübt wurde.
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Plakat beim Tatort: Am 31. 10. 2010 kamen im Irak 41 Christen ums Leben CSI |
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Vor dem Verschwinden retten |
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Die Christen im Nahen und Mittleren Osten sind existenziell bedroht. Viele Fachleute teilen diese Meinung. Christen flüchten zu Hunderttausenden, weil sie keine Zukunft sehen. Weil sie bedroht werden und um ihr Leben fürchten müssen. Weil ihre Regierungen sie nicht schützen, sondern sie oft sogar selber terrorisieren. So zum Beispiel am 9. Oktober 2011 in Ägypten, als der Militärrat eine friedliche koptische Kundgebung gegen die Zerstörung einer koptischen Kirche blutig niederschlagen ließ: Etwa 30 Personen wurden grausam getötet, Hunderte verletzt, als gepanzerte Fahrzeuge direkt in sie hineinfuhren und sie überrollten. Seit dem Sturz Mubaraks sollen bereits 100 000 Kopt(inn)en Ägypten verlassen haben.
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Überlegenheitsdenken |
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CSI-Mitarbeiter Dr. John Eibner verfasste zur Situation der Christen in arabischen Ländern einen wegweisenden Artikel.
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Im 20. Jahrhundert ist in der Türkei der Anteil der verfolgten Christen an der Gesamtbevölkerung von 20 % auf weniger als 1 % gesunken. In den Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg schrumpften die einst blühenden jüdischen Gemeinden des arabischen Nahen Ostens zusammen, teilweise infolge der Auswanderung in den Westen und nach Israel.
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CSI ist eine christliche Menschenrechtsorganisation
für Religionsfreiheit
und Menschenwürde.