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Arabischer Frühling  

"Arabischer Frühling wird zum Arabischen Albtraum" / Düstere Aussichten vor allem für religiöse Minderheiten und Frauen


Dienstag, 17. Juli 2012

Vorgestern sprach der Historiker und Kulturwissenschaftler Dr. Habib C. Malik über Syrien und die Folgen des "Arabischen Frühlings" für religiöse Minderheiten. Er war als Gastredner im Rahmen einer Diskussionsreihe der Menschenrechtsorganisation Christian Solidarity International in Zürich.

Dr. Habib Malik sprach in Zürich CSI  

Dr. Habib Malik lehrt an der Lebanese American University in Byblos, Libanon. Zwar seien am Anfang der arabischen Aufstände die Forderungen nach Demokratie und Menschenrechten gestanden. Inzwischen würden die liberalen Stimmen von radikalen Islamisten übertönt. "Es braucht nur eine Handvoll Extremisten, damit alle eingeschüchtert sind", begründete Malik. Die Islamisten würden zudem mit erheblichen finanziellen Mitteln aus Saudi-Arabien und Katar unterstützt.

Von dieser Entwicklung sind nach Malik vor allem religiöse Minderheiten und Frauen bedroht.

"Christliche Minderheiten sehen nirgends einen "Arabischen Frühling". Für sie ist dieser Begriff ein schlechter Witz", erklärte Malik. Der sogenannte "Arabische Frühling" sei für die Christen eher ein "Arabischer Albtraum".

Ägypten: Bei den Präsidentschaftswahlen stehen ein Repräsentant des alten Regimes und ein Islamist zur Wahl. Moderate Muslime und demokratische Bewegungen haben es in 15 Monaten nicht geschafft, einen gemeinsamen Kandidaten aufzustellen.
Libyen: Der Präsident des Übergangsrats, Mustafa Abdul Dschalil, kündigte bereits kurz nach der Tötung von Gadaffi an, die Scharia werde Grundlage des Staates. Nach Protesten aus dem Ausland zog er seine Aussage zurück.
Syrien: Die Rebellen gehen mittlerweile mit Allahu-akbar-Rufen gegen die Truppen des Regimes vor.


In der Diskussionsreihe "Zukunft religiöser Minderheiten im Nahen Osten" traten bisher Daniel Pipes, Taner Akçam und Habib C. Malik auf.  http://formime.ch 
Ihre Einstiegsreferate:  http://www.youtube.com/user/ChristSolidarInt  

Fotos in hoher Auflösung:  adrian.hartmann@csi-schweiz.ch 

Christian Solidarity International (CSI) ist eine christliche Menschenrechtsorganisation für Religionsfreiheit und Menschenwürde.  http://www.csi-schweiz.ch 

Benjamin Doberstein, Geschäftsführer von CSI-Schweiz
044 982 33 77, 079 429 52 67
 benjamin.doberstein@csi-schweiz.ch 


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