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Majok Majok Dhal verbrachte lange Jahre im Norden. Jeden Tag hütete er die Ziegen seines Sklavenhalters. Einzig der Freitag brachte etwas Abwechslung: Er wurde gezwungen, zum Freitagsgebet in die Moschee mitzugehen. Aber wehe, die Ziegen verliefen sich … Heute ist Majok ein freier Mann. |
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Mein Name ist Majok Majok Dhal. Ich bin im Dorf Maria Adal aufgewachsen. Während der Trockenzeit, ich meine es war im Jahr 2004, drangen Reiter in unser Dorf ein und schossen wild um sich. Mein Zwillingsbruder und ich rannten in den Busch und versteckten uns. Ich musste mitansehen, wie meine Eltern gefangen genommen wurden. Danach verlor ich sie aus den Augen. Leider wurden auch mein Bruder und ich entdeckt. Sie fesselten uns auf Pferde und brachten uns in den Norden.
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Nur der Freitag hat sich ein wenig vom Alltag unterschieden: Am Morgen musste ich mit in die Moschee gehen. Doch gleich danach ging der Alltag weiter und ich musste wieder Ziegen hüten. |
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Blaue Flecken und Schnittwunden |
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Einmal versuchte ich zu fliehen. Leider fanden sie mich wieder. Zur Strafe banden sie mir die Beine zusammen und schlugen mich auf Rücken und Kopf. Ich meinte, die Schläge würden nie mehr aufhören.
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Endlich zurück in der Heimat |
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Schließlich kam Adam Moussa zu Abaker. Nach diesem Gespräch musste ich mit Adam Moussa mitgehen. Ich vermutete zuerst, er sei ein anderer Sklavenhalter. Aber dann erwies es sich als Glücksfall: Er nahm mich mit in den Süden, in meine Heimat!
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