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Nach Straßenschlachten sofort am Ort; Begegnungen mit Opfern; Gespräche auf politischer Ebene – all dies erlebte Daniel Gerber im Mai 2011, als er das Land mit dem koptischen Menschenrechtler Medhat Klada bereiste. Er hat darüber ein Buch geschrieben. CSI unterstützte ihn dabei. |
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15 Tote bei Kirchenangriff – Daniel Gerber spricht mit Augenzeugen |
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Medhat Klada und Daniel Gerber in Basel CSI |
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Daniel Gerber war am 8. Mai 2011 in Kairo bei der St.-Mina-Kirche, die in der Nacht abgebrannt worden war. Er sprach mit Augenzeugen. Im März stellte er sein neues Buch „Schicksalstage am Fuße der Pyramiden“ in den Brunnen-Buchhandlungen („Bibelpanorama“) in Bern und Basel vor. Er berichtete von persönlichen Begegnungen und las eindrückliche Stellen aus seinem Buch vor. |
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„Mariems Hände, Arme und Beine hatten verschiedene Farben von den Schlägen“ |
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Mariem mit ihrer Familie dg |
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Der Journalist Daniel Gerber hat schon mehrere Bücher geschrieben, die im Brunnen-Verlag publiziert wurden. In Kooperation mit Christian Solidarity International (CSI) schrieb er bereits das Buch über eine ehemalige Sklavin aus dem Südsudan „Fünfzehn Dollar für ein Leben“. In seinem neuen Buch „Schicksalstage am Fuße der Pyramiden“ ist nun Ägypten das Thema. Daniel Gerber hat dafür vor Ort recherchiert und dabei auch mit Frauen gesprochen, die entführt wurden. Leider blieb allzu oft nur das Gespräch mit den Angehörigen, da die jungen Frauen weiterhin gefangen gehalten werden. Daniel Gerber verarbeitet literarisch, was CSI in einem wissenschaftlichen Bericht anprangerte: Entführung, Zwangsverheiratung und Zwangsislamisierung von jungen Koptinnen. Der Bericht vom November 2009 ist weiterhin erhältlich (Link unten). Zurzeit arbeiten wir an einem aktualisierten Bericht, der im Sommer auf Englisch erscheinen soll.
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Die Katze sei erst wieder aufgetaucht, als Mariem freigelassen wurde dg |
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Koptischer Menschenrechtler hört gute Worte – denen keine Taten folgen |
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Medhat Klada mit Innenminister Mansur el-Essaui in Kairo dg |
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Der koptische Menschenrechtler Medhat Klada begleitete Daniel Gerber auf seinen Reisen und öffnete ihm die Türen zu vielen Opfern und sogar zum Innenminister. Medhat Klada war an den beiden Buchlesungen ebenfalls präsent und gab Hintergrundinfos über Ägypten weiter. Für Christen in Ägypten gebe es nur drei Möglichkeiten: konvertieren, Schutzgelder bezahlen oder Opfer der Gewalt werden. „Kopten heißt Ägypter. Es ist unser Land und trotzdem sind wir Bürger zweiter Klasse.“ Die Treffen mit Mitgliedern des Militärrats und mit dem Innenminister seien fruchtlos geblieben: „Wir hörten sehr gute Worte – und dabei blieb es.“
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Im neuen Buch sieht Medhat Klada ein wichtiges Mittel zur Aufklärung, was in Ägypten geschieht. Er will das Buch auf Arabisch übersetzen. „Der grosse Wert dieses Buches ist, dass es Licht wirft auf die Leiden eines ganzen Volkes und auf die Schmerzen, die sie immer erdulden müssen.“ Daniel Gerber werde – als Autor dieses Buchs – künftig wohl an der Einreise nach Ägypten gehindert, befürchtet Medhat Klada. |
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