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Frauen in Weiss demonstrieren friedlich für die Freilassung von Gewissensgefangenen und fordern Menschenrechte und Demokratie. Das Regime antwortet mit brachialer Gewalt. |
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ms. 14. August 2011. Frauen versammeln sich zum Gebet in der Kathedrale der Großstadt Santiago. Sie sind weiß gekleidet. Mit Blumen in der Hand begeben sie sich nach dem Gebet auf die Straße und protestieren: für die Freilassung aller Gewissensgefangenen, für Demokratie und für Menschenrechte. |
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Frauen in Weiss |
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Die mutigen Frauen sind die Ehefrauen, Mütter, Schwestern und Töchter jetziger oder ehemaliger Gewissensgefangener. Sie nennen sich «Frauen in Weiss». Für ihren Mut erhielten sie 2005 den Sacharow-Preis für geistige Freiheit der EU. 2011 folgte der Preis für Menschenrechtsverteidiger des US-Aussenministeriums. Ihr entschlossenes Auftreten trug Früchte: Die 78 Menschenrechtler, die im März 2003 bei einer Großrazzia festgenommen wurden, kamen im Lauf der letzten Jahre alle frei. |
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Schläge statt Freilassung |
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Im April 2010 hatte sich die Situation für die Frauen in Weiss verbessert. Damals konnte Kardinal Jaime Ortega, Kubas führender Katholik, durch Gespräche mit der Regierung weitere Übergriffe verhindern. Exakt ein Jahr später kehrten die Behörden jedoch zu den altbekannten Einsätzen von Schlägertruppen zurück.
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Wir fordern ein Ende der Gewalt! |
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Laura Pollan, die Leiterin der Frauen in Weiss, ist am Freitag, 14. Oktober 2011, im Alter von nur 63 Jahren verstorben. Sie starb an einer Atemwegerkrankung, sagte - gemäß der Nachrichtenagentur dapd - ihre Tochter Laura Labrada.
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