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Die vom Islam zum Christentum konvertierten Frauen wurden im März 2009 festgenommen. Die Anklage lautete: Abkehr vom Islam und verbotene religiöse Aktivitäten. Während der Haft hatte die Justiz die beiden massiv eingeschüchtert, unter Druck gesetzt und gefordert, wieder zum Islam zurückzukehren. Beide blieben ihrem Glauben treu. Da die Haftbedingungen sehr schlecht waren, wurden beide ernsthaft krank. Aufgrund ihres Gesundheitszustandes wurden sie im November 2009 nach neunmonatiger Haft vorübergehend in die Freiheit entlassen. Die Anklage blieb und sie mussten unter Auflagen abwarten, wie das Gericht ihren Fall beurteilen würde. Nach sechs Monaten des Wartens wurden sie freigesprochen. „Wir haben gesehen, dass Gott immer wieder Wunder tut. Während der Gefangenschaft stärkte er uns und zeigte uns seine Gunst. Er stützte uns, als wir auf das Urteil warten mussten“, sagte Marzieh. Die beiden Frauen konnten unmittelbar nach dem Freispruch ins Ausland reisen. |
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