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CSI hilft den Opfern einer Bus-Attacke und fordert von der irakischen Regierung mehr Sicherheit und Rechte für die christliche Minderheit. |
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John Eibner im Gespräch mit Farah und Intasar CSI |
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gw. Am 2. Mai 2010 ging Farah Habib Hasos Welt unter. Es geschah in einem Schulbus, der die junge christliche Studentin von ihrem Wohnort in der Ebene von Ninive zur Universität nach Mosul bringen sollte. Plötzlich zwei grelle Lichtblitze unterhalb der Fenster und ohrenbetäubende Detonationen, gefolgt vom Prasseln von Metallsplittern, welche die Fahrzeuge regelrecht durchsiebten. Als die schwer beschädigten Omnibusse zum Stehen kamen, kämpften sich Hunderte von verletzten Studenten ins Freie. Mehrere Dutzend konnten die Fahrzeuge nicht aus eigener Kraft verlassen und lagen neben den roten Plastiksesseln in ihrem Blut. Farah war das rechte Bein unterhalb des Knies abgerissen worden, dazu fast der ganze linke Wadenmuskel und zwei Finger der linken Hand. Salam und Stephan, zwei Mitstudenten, verloren ihr Augenlicht.
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“Ich möchte keine Bürde sein” |
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Bisher hatte Farah ihre Schwägerin Intasar betreut, die 2009 in Mosul von einem US-Soldaten angeschossen wurde. Die Kugel, eigentlich für einen Terroristen bestimmt, hatte Intasar am Rücken verletzt und zu einer Querschnittlähmung geführt. Farah wird Intasar wohl nie mehr in ihrem Rollstuhl schieben können. Die schweren Verletzungen haben sie zudem bewogen, ihre Verlobung aufzulösen, denn sie hat die Hoffnung, jemals ein normales Familienleben zu führen, aufgegeben. Sie will für den von ihr geliebten Mann keine Bürde sein. “Suche Dir eine gesunde Frau, ich möchte Dein vor Dir liegendes Leben nicht mit meinen Behinderungen belasten”, sagte sie ihm zum Abschied. Eine Tragödie, die CSI-Mitarbeiter John Eibner auf seiner Irak-reise Ende Juni 2010 tief bewegt hat. “Ohne ihre Charakterstärke und ihren Glauben hätte sie diese Katastrophe nicht überlebt”, meint er nach seiner Rückkehr aus dem Irak. “Junge irakische Frauen wie Farah sind Monumente im Meer des Leidens.”
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“Wir lassen uns von niemandem vertreiben” |
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Schwere Gesichtsverletzungen erlitten auch die drei Schwestern Athar (23), Anwar (20) und Athmar (19). Sie berichteten John Eibner, dass am Tag des Attentats eine seltsame Atmosphäre herrschte. Auf den Straßen vor Mosul war weniger Verkehr als sonst. Die von Moslems betriebenen Geschäfte nahe der Stelle, an der die Bomben hochgingen, erschienen verlassen.
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Familie Namrud mit den drei Töchtern Anwar, Athar und Athmar CSI |
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