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Das Oberste Gericht bestätigte am 9. Dezember 2010 das Recht der Christen auf die uneingeschränkte Benutzung der Yasmin-Kirche. Die Christen, so die Richter, hätten sämtliche für eine Kirchenbewilligung erforderlichen staatlichen Bedingungen erfüllt. Doch bis heute missachtet Stadtpräsident Budiarto diesen Entscheid.
Dass es den indonesischen Behörden allein gelingen wird, ihn umzustimmen, ist unwahrscheinlich. Zwar wurde Anfang 2011 bekannt, dass sich nun auch das Parlament mit dem Schicksal der Yasmin-Kirche befassen werde. Doch dafür steht noch immer kein Termin fest. Es ist zu befürchten, dass die Diskussion auf unbestimmte Zeit vertagt wird.
Zudem hat der mit Stadtpräsident Budiarto liierte lokale Polizeivorsteher Bogors bereits mit dem Kirchenabriss gedroht, um in der Zwischenzeit vollendete Tatsachen zu schaffen! Christen aus dem Ausland können den Druck auf Stadtpräsident Budiarto verstärken. Wenn Budiarto in die Schranken gewiesen wird und die Christen endlich wieder Zutritt zu ihrer Kirche erhalten, wäre das ein deutliches Signal für Religionsfreiheit und gegen die Islamisten, die den jahrzehntelangen Religionsfrieden stören wollen. JG/CD |
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