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Indien

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Geographische Angaben

Fläche

3'287'263 km²
9 mal so groß wie Deutschland (357'023 km²)

Einwohner

1'032,4 Mio
13 mal mehr als in Deutschland (82,3 Mio)

Bevölkerungsdichte

314 Einwohner/km²
(Deutschland: 231)

Bruttosozialprodukt

598 EUR
51 mal tiefer als in Deutschland (30'628 EUR)

Religionsangehörigkeit

Christen

  2.4%

Muslime

11%

Hindus

80.3%

Sonstige

  6.3%

Menschenrechte

Religionsfreiheit

Verletzung der religiösen Grundfreiheiten


Behinderung von Kultus, Diakonie und Mission

Indien 

Land-Info 

Gesetze legitimieren Gewalt


Freitag, 27. April 2012

2008 wurden in Orissa auf einen Schlag 50 000 Christen obdachlos – trauriger Höhepunkt der Verfolgung religiöser Minderheiten. Ein Grund für die Gewalt sind diskriminierende Gesetze. CSI hat beim UNO-Menschenrechtsrat einen Bericht eingereicht.

Viele Obdachlose von 2008 leben noch Jahre später in behelfsmäßigen Unterkünften CSI  

Das Christentum war in Indien spätestens im dritten Jahrhundert etabliert. Heute machen die Christen mit über 24 Millionen etwa 2,3 % der Gesamtbevölkerung aus. Indien ist historisch von religiöser Vielfalt geprägt; die unselige Ausgrenzung von Menschen aufgrund ihrer religiösen Zugehörigkeit hat in Indien keine Tradition.
Umso bedauerlicher ist es, dass seit Ende der 1990er Jahre gewaltsame Übergriffe auf christliche Minderheiten – besonders in den Bundesstaaten Gujarat und Orissa (Odisha) – zunehmen. Für weltweite Aufmerksamkeit sorgte ein regelrechtes Pogrom gegen Christen Ende August 2008 in der Region Kandhamal im Bundesstaat Orissa. 54 000 Christen wurden aus ihren Dörfern vertrieben, fast 100 ermordet, über 400 Kirchen und 5600 Häuser von Christen zerstört.

CSI brachte Vertriebenen Lebensmittel CSI  

Legitimation für Gewalt

Eine juristische Legitimation finden die Übergriffe in Anti-Konversions-Gesetzen. Diese Gesetze sollen eigentlich dazu dienen, die öffentliche Ordnung zu sichern. Sie öffnen jedoch der Willkür Tür und Tor und bieten Extremisten eine Basis, um Hass gegen Angehörige von nichthinduistischen Religionen zu schüren.

Juristin Chaya Ram CSI  

Die Bedeutung und Auswirkung dieser Anti-Konversions-Gesetze hat die indische Juristin und Menschenrechtsexpertin Chaya Ram nun in unserem Auftrag untersucht und einen umfassenden Bericht erstellt. Dieser zeigt den sozialen Sprengstoff der Gesetze ebenso wie die grundlegenden juristischen Probleme auf und plädiert für eine Anpassung der juristischen Situation. Mit dem Bericht beschäftigt sich auch der Uno-Menschenrechtsrat im Rahmen des Staatenberichtsverfahrens zu Indien.

Autor: Benjamin Doberstein


Indienbericht (Deutsch)  


Protestieren


Wir richten diesen Protest an die Zentralregierung in New Delhi. Da Indien wie die Schweiz föderalistisch aufgebaut ist, haben die einzelnen Bundesstaaten erhebliche Macht. Protestieren Sie deshalb auch bei den Gouverneuren der sechs Bundesstaaten, in denen Anti-Konversions-Gesetze existieren. Schreiben Sie dafür Briefe mit dem Text unten.


His Excellency
Shri Murlidhar Chandrakant Bhandare
Governor of Odisha
Governor’s House
Bhubaneswar
Odisha
India


His Excellency
Shri. Ram Naresh Yadav
Governor of Madhya Pradesh
Rad Bhavan
Bhopal
Madhya Pradesh
India


His Excellency
General
Joginder Jaswant Singh
Governor of
Arunachal Pradesh
Governor Secretariat
Arunachal Pradesh
India


His Excellency
Shri Shekhar Dutt
Governor of Gujarat
Raj Bhawan
Raipur
Chhattisgarh
India


Her Excellency
Dr. Kamla Beniwal
Governor of Gujarat
Raj Bhavan
Gandhinagar, 382020
Gujarat
India


Her Excellency
Smt. Urmila Singh
Governor of Himachal Pradesh
Barnes Court, Raj Bhawan
Shimla, 171002
Himachal Pradesh
India



Brieftext:

Your Excellency,

We are very concerned about the Anti-Conversion Laws which exist in six Federal States (Odisha, Madhya Pradesh, Arunachal Pradesh, Chhattisgarh, Gujarat and Himachal Pradesh). Right-wing Hindu groups have misused these laws to harass mainly the Christian minority. These laws have been harshly criticized last but not least by the UN Special Rapporteur on Freedom of Religion or Belief as well as by your country’s National Commission of Minorities.
As a matter of urgency, we ask you to see to it that this legislation is repealed, thus ensuring that your Government acts in accordance with basic principles entailed in the Universal Declaration of Human Rights.

Yours sincerely and respectfully,


Print-Version 

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