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Nicaragua

Geographische Angaben

Fläche

120'254 km²
3,0 mal kleiner als Deutschland (357'023 km²)

Einwohner

5,2 Mio
16 mal weniger als in Deutschland (82,3 Mio)

Bevölkerungsdichte

43 Einwohner/km²
5,3 mal kleiner als in Deutschland (231)

Bruttosozialprodukt

970 EUR
32 mal tiefer als in Deutschland (30'628 EUR)

Religionsangehörigkeit

Christen

98%

     Katholiken

93%

     Protestanten

  5%

Sonstige

  2%

Menschenrechte

Religionsfreiheit

Teilweise Verletzung der religiösen Grundfreiheiten


Behinderung der Diakonie

Nicaragua 

Land-Info 

Hoffnungsinsel mitten im Slum


Montag, 29. Oktober 2012

Fast 400 Slumkinder bekommen täglich eine warme Mahlzeit. Zu verdanken ist dies den Karmeliterschwestern, mit denen CSI in Nicaragua zusammenarbeitet. Mit Ihrer Hilfe konnte kürzlich die einsturzgefährdete Suppenküche renoviert werden.

Mitten im Slumgebiet von Managua, im Westen Nicaraguas, wohnen Schwestern des Karmeliterordens. Täglich klopfen verarmte und bedürftige Leute an ihre Tür und bitten um Hilfe. Nahrung und Medikamente sind besonders gefragt, aber auch Beratung oder ein tröstendes Wort werden dankbar angenommen. Zusätzlich versorgen die Karmeliterschwestern an zwei Standorten fast 400 Kinder fünf Tage pro Woche mit einer warmen Mahlzeit. «Besonders alleinerziehende Mütter sind für dieses Angebot sehr dankbar», erzählt uns Schwester Guadalupe, die Projektleiterin vor Ort. «Oft sind diese so arm, dass sie nicht einmal genügend Geld für eine warme Mahlzeit pro Tag aufbringen können.»

Offenes Ohr für jedes Anliegen

Die schwangere Andrea Hernandéz an ihrem Kochherd CSI  

Die Töchter von Andrea Hernandéz helfen im Alltag mit   

Eine dieser Mütter ist Andrea Hernandéz. Wie so viele Frauen wurde auch sie von ihrem Mann verlassen. So ist sie mit den Kindern auf sich allein gestellt. Die beiden ältesten sind bereits ausgezogen, vier wohnen bei ihr. Drei der Kinder gehen vormittags zur Schule, das jüngste ist soeben zur Welt gekommen (auf den Fotos ist Andrea noch schwanger). Die drei Schulkinder besuchen fünfmal pro Woche den Mittagstisch der Karmeliterschwestern. Andrea ist unendlich dankbar, dass ihre Kinder gut aufgehoben sind und etwas zu essen bekommen. Auch sie findet bei den Schwestern ein offenes Ohr für ihre Sorgen und wertvollen Rat für ihren Alltag.

Erfolg: Suppenküche renoviert

Zwei Töchter von Andrea Hernandéz in der Suppen­küche CSI  

Andrea Hernandéz mit drei von ihren Kindern CSI  

An einem der beiden Standorte (Santa Rosa) drohte das Gebäude der Suppenküche einzustürzen. Die vielen kleinen Erdbeben, von denen Nicaragua immer wieder betroffen ist, gefährden die billig errichteten Häuser in den Slumgebieten. Zudem erhitzte sich die Suppenküche wegen einer ungünstigen Bauweise in den heißen Monaten auf 50 Grad, was sowohl für die Kinder als auch für die Helferinnen kaum zu ertragen war.

Dank gezielter Spenden konnte das Gebäude nun wieder instand gestellt werden. Die Wände wurden stabilisiert und neu gestrichen. Neue Fenster und eine neue Eingangstüre schützen nun besser vor Diebstahl. Das Dach wurde ebenfalls stabilisiert und angehoben, damit die heiße Luft entweichen kann.

Auch der kleine Wassertank konnte durch einen größeren ersetzt werden. Das Wasser wird nun direkt in die Küche geleitet. Bisher musste es außerhalb des Gebäudes geholt und dann in Küche oder Toilette geschleppt werden. Das war, gerade bei dieser Hitze, für die Köchin und die Helferinnen eine schwere Belastung.

Ein herzliches Dankeschön!

Die Freude der Karmeliterschwestern und der Kinder ist groß. Sie müssen keine Angst mehr haben, dass das Gebäude einstürzen könnte, und leiden auch nicht mehr unter der unerträglichen Hitze. Die tägliche Arbeit in der Suppenküche ist für die Köchin und ihre Helferinnen viel angenehmer geworden. «Wir sind unendlich dankbar für Ihre wertvolle Spende», ließ uns Schwester Guadalupe wissen.

Auch von unserer Seite sei allen Spendern ein herzliches Dankeschön ausgesprochen. Die Präsenz der Karmeliterschwestern in den Slumgebieten von Managua ist von unsagbarem Wert. Dank dem Kontakt zu den Schwestern erleben viele Slumbewohner wieder Freude und Hoffnung. Dazu tragen Sie bei.

Autorin: Inés Wertgen


Projekt in Nicaragua: Ihre Hilfe


CSI ist seit 1996 im mittelamerikanischen Nicaragua tätig, einem der ärmsten Länder Lateinamerikas. Wir unterstützen die Schwestern des Karmeliterordens in den Slumgebieten von Santa Rosa und Tipitapa bei Managua, im Westen Nicaraguas.

Mit Ihrer Spende schenken Sie Nahrung, Heilung und Menschenwürde. 54 Franken reichen, damit sechs Kinder einen ganzen Monat lang ein warmes Mittagessen bekommen!


 

Mit Ihrer Spende unterstützen Sie die Arebit der Karmeliterinnen in den Slums von Tipatipa und Santa Rosa

EUR 

40,–

ein Monat warme Mahlzeit für fünf Kinder

EUR 

65,–

ein Monat Lebensmittelpakete für fünf Familien

EUR 

60,–

ein Monat ärztliche Betreuung für 30 Slumbewohner

EUR  ,–   freier Betrag

Online oder mit Zahlschein / direkter Banküberweisung




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