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Fast 400 Slumkinder bekommen täglich eine warme Mahlzeit. Zu verdanken ist dies den Karmeliterschwestern, mit denen CSI in Nicaragua zusammenarbeitet. Mit Ihrer Hilfe konnte kürzlich die einsturzgefährdete Suppenküche renoviert werden. |
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Mitten im Slumgebiet von Managua, im Westen Nicaraguas, wohnen Schwestern des Karmeliterordens. Täglich klopfen verarmte und bedürftige Leute an ihre Tür und bitten um Hilfe. Nahrung und Medikamente sind besonders gefragt, aber auch Beratung oder ein tröstendes Wort werden dankbar angenommen. Zusätzlich versorgen die Karmeliterschwestern an zwei Standorten fast 400 Kinder fünf Tage pro Woche mit einer warmen Mahlzeit. «Besonders alleinerziehende Mütter sind für dieses Angebot sehr dankbar», erzählt uns Schwester Guadalupe, die Projektleiterin vor Ort. «Oft sind diese so arm, dass sie nicht einmal genügend Geld für eine warme Mahlzeit pro Tag aufbringen können.»
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Offenes Ohr für jedes Anliegen |
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Die schwangere Andrea Hernandéz an ihrem Kochherd CSI |
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Eine dieser Mütter ist Andrea Hernandéz. Wie so viele Frauen wurde auch sie von ihrem Mann verlassen. So ist sie mit den Kindern auf sich allein gestellt. Die beiden ältesten sind bereits ausgezogen, vier wohnen bei ihr. Drei der Kinder gehen vormittags zur Schule, das jüngste ist soeben zur Welt gekommen (auf den Fotos ist Andrea noch schwanger). Die drei Schulkinder besuchen fünfmal pro Woche den Mittagstisch der Karmeliterschwestern. Andrea ist unendlich dankbar, dass ihre Kinder gut aufgehoben sind und etwas zu essen bekommen. Auch sie findet bei den Schwestern ein offenes Ohr für ihre Sorgen und wertvollen Rat für ihren Alltag. |
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Erfolg: Suppenküche renoviert |
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Zwei Töchter von Andrea Hernandéz in der Suppenküche CSI |
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An einem der beiden Standorte (Santa Rosa) drohte das Gebäude der Suppenküche einzustürzen. Die vielen kleinen Erdbeben, von denen Nicaragua immer wieder betroffen ist, gefährden die billig errichteten Häuser in den Slumgebieten. Zudem erhitzte sich die Suppenküche wegen einer ungünstigen Bauweise in den heißen Monaten auf 50 Grad, was sowohl für die Kinder als auch für die Helferinnen kaum zu ertragen war.
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Auch der kleine Wassertank konnte durch einen größeren ersetzt werden. Das Wasser wird nun direkt in die Küche geleitet. Bisher musste es außerhalb des Gebäudes geholt und dann in Küche oder Toilette geschleppt werden. Das war, gerade bei dieser Hitze, für die Köchin und die Helferinnen eine schwere Belastung. |
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Ein herzliches Dankeschön! |
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Die Freude der Karmeliterschwestern und der Kinder ist groß. Sie müssen keine Angst mehr haben, dass das Gebäude einstürzen könnte, und leiden auch nicht mehr unter der unerträglichen Hitze. Die tägliche Arbeit in der Suppenküche ist für die Köchin und ihre Helferinnen viel angenehmer geworden. «Wir sind unendlich dankbar für Ihre wertvolle Spende», ließ uns Schwester Guadalupe wissen.
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| Print-Version |
![]() | Nicaragua Neuen Mut schenken | ![]() | Maryuri Romero lebt mit ihren sieben Kindern in einem einzigen Raum. Tagtäglich kämpft sie ums Überleben ihrer Kinder – was ohne Unterstützung nicht mehr möglich wäre. |
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