Startseite
Sitemap  

Sudan / Südsudan 

Mutter ermordet, Tochter geschändet


Dienstag, 30. Oktober 2012

Der Sklavenhalter von Ahok Arang ist ein brutaler Kerl: Er verbrüht ihr den Fuß, weil sie nicht schnell genug arbeitet. Als ihre Mutter wehklagend dazukommt, schneidet er ihr vor den Augen des Mädchens die Kehle durch.

Ahok Arang wurde schlimm misshandelt CSI  

Ibrahim Mohammed wirft die Nilpferdpeitsche weg. «Kafir!» («Verfluchte Ungläubige!»), schnaubt er und versetzt dem vor ihm auf dem Lehmboden kauernden Sklavenmädchen Ahok Arang einen Fußtritt. Dann brüllt er «Jaselu tifa!» («Aufstehen!»). Ibrahim packt die Südsudanesin schmerzhaft am Ohr und zieht sie in die Höhe: «Taki mara!» («Folge mir!»).

Nach Schlägen Fuß verbrüht

Wegen dem verbrühten Fuß kann sich Ahok Arang nur noch hinkend fortbewegen CSI  

Der arabische Sklavenhalter, der der 14-Jährigen den muslimischen Namen «Toma» verpasste, ist mit der Arbeit des Mädchens unzufrieden. Jetzt hat er sich eine neue, sadistische Qual ausgedacht. Er will die Sklavin zwingen, mit einem über dem Feuer hängenden Kochtopf um die Wette zu arbeiten. Sollte das Wasser kochen, bevor sie ihre Ration Hirsekörner zerstampft hat, wird er sie verbrühen. Aus Leibeskräften zieht Ahok den schweren Holzstössel in die Höhe und lässt ihn in den Mörser, einen ausgehöhlten Baumstumpf, zurückfallen, wieder und immer wieder. Schon bald zeigt sich, dass sie zu langsam ist. Viele Körner sind noch ganz, als das Wasser zu sieden beginnt. Ahoks Mutter Abuk Iwach kommt hinzu. Sie fleht ihren Sklavenhalter an, gnädig zu sein, aber der Araber hält den brodelnden Wasserkessel schon in der Hand. Dann leert er das Gefäß über dem Fuß des Kindes aus.

Mord und sexueller Missbrauch

Ahoks Mutter schreit auf und schlägt sich mit den Fäusten auf die Brust. Ihre Wehklage versetzt Ibrahim in rasende Wut. Er packt ein Küchenmesser, setzt es an den Hals der weinenden Frau und schneidet ihr die Kehle durch. Für Ahok folgt nach dem brutalen Mord an ihrer Mutter ein jahrelanges Martyrium. Ihr bis auf die Knochen verbrühter Fuß stirbt teilweise ab, sie verliert drei Zehen. Heute kann sie sich nur noch hinkend fortbewegen. Später muss Ahok auch noch eine Beschneidung über sich ergehen lassen, dazu erlaubt Ibrahim seinen Söhnen, sie immer wieder sexuell zu missbrauchen.

Erst bei der Befreiungsaktion im Südsudan kommt ans Tageslicht, was das junge Mädchen durchgemacht hat. Ein von Dr. John Eibner geführtes CSI-Team bemerkt Ahoks deformierten Fuß. Mit leiser, aber klarer Stimme schildert Ahok ihr Leid. Sie ist erleichtert, dass sie ihrem schrecklichen Alltag endlich entkommen konnte.

Autor: Gunnar Wiebalck

Von der letzten Reise im September 2012 ist ein kurzes Video entstanden.


Print-Version 

Ähnliche Themen (4/31)

Sudan
“Was ihr dem Geringsten getan habt, das habt ihr mir getan.”
gw. Unter den Opfern von Verfolgung und religiöser Intoleranz sind viele, die Jesus wohl zu den “Geringsten” gezählt hätte. Es sind Hungrige und Durstige, Fremde und Obdachlose, Kranke und Versklavte. Solchen Menschen beizustehen ist die erste und notwendigste Aufgabe von CSI.
Sudan
Werden wir morgen noch leben?
Maria und ihre zwei Kinder kämpfen täglich ums nackte Überleben. Ein zermürbender und Kräfte raubender Kampf, der für sie kein Ende zu nehmen scheint. Da ist die Hilfe von CSI wie ein befreiender Lichtblick im Dunkel des Alltags.
Sudan
Kranksein im afrikanischen Busch
Das Gesundheitswesen im Südsudan liegt vier Jahre nach Friedensschluss immer noch im Argen. Die CSI-Klinik von Dr. Luka Deng schenkt jedoch Hoffnung.
Sudan
Video-Bericht von der neusten Sklavenbefreiung
Gunnar Wiebalck berichtet vor Ort über die CSI-Befreiungs-Aktion
Alle anzeigen (31)

Neu in diesem Monat
CSI Aktuell Neu
CSI-Aktuell Archiv
CSI Aktuell 2014
CSI Aktuell 2013
CSI Aktuell 2012
CSI-Aktuell 2011
Glaubensverfolgte
Warum wir helfen
Völkermord
Weltweit
Christenverfolgung
Gebete f. verf Chris
Ägypten
Äthiopien
Algerien
Aserbaidschan
China
Deutschland
Europa
Indien
Indonesien
Irak
Iran
Kasachstan
Kuba
Libyen
Marokko
Naher Osten
Nigeria
Pakistan
Peru
Saudi-Arabien
Sri Lanka
Südsudan
Syrien
USA/Südsudan
Tansania/Sansibar
Türkei
Turkmenistan
Usbekistan
Vietnam
30 Jahre für Religi
Menschenrechtserkl.
Ferien/Religionsfr.
Protestaktionen
Notleidende Kinder
Warum wir helfen
Ägypten
Lettland
Peru_Lebensaufgabe
Nicaragua
Rumänien
Katastrophenhilfe
Warum wir helfen
Länderberichte
Malediven
Sudan
Indien
Medien
Aktuelle Berichte
Berichte 2008/09
CSI-Weltkarte
Europa
Asien West
Asien Ost
Afrika
Amerika
Erläuterungen
CSI-Newsletter
Handeln
Newsletter Info
Spenden
Protestieren
Gebetsanliegen d. Tages
Warum CSI?
Geschichte
International
Menschenrechte
Weitere CSI-Sites
Internationale Vertretung
CSI-Referate
H. Stückelberger
S. Falaki
Andere
Kontakt
Adressen / E-Mail
Spendenkonto

Site-Suche

Nigeria
Hilfe für Bombenopfer

CSI ist eine christliche Menschenrechtsorganisation
für Religionsfreiheit
und Menschenwürde.