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Deutschland

Geographische Angaben

Fläche

357'023 km²

Einwohner

82,3 Mio

Bevölkerungsdichte

231 Einwohner/km²

Bruttosozialprodukt

30'628 EUR

Religionsangehörigkeit

Christen

66.2%

     Katholiken

32.4%

     Protestanten

32%

     Orthodoxe

  1.1%

     andere Christen

  0.7%

Muslime

  3.9%

Juden

  0.1%

Sonstige

29.8%

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Warum schweigt Ihr?


Donnerstag, 28. April 2011

Mit Exilchristen aus Ägypten, dem Irak, der Türkei und anderen Staaten verlangte CSI in Frankfurt ein Ende der Christenverfolgung.

ah. Über tausend Menschen demonstrierten Mitte März in Frankfurt (Deutschland) gemeinsam für mehr Religionsfreiheit. Der Protest richtete sich gegen das Schweigen von kirchlichen und politischen Führern gegenüber den immer rascher um sich greifenden Massakern, Enteignungen und Zwangsislamisierungen von Christen in der islamischen Welt.

CSI-Mitarbeiter Gunnar Wiebalck nahm am Marsch für verfolgte Christen teil CSI  

«Beendet Verfolgung!»

Nach blutigen Anschlägen in Ägypten, im Irak, in Pakistan und in Nigeria forderten die Teilnehmer endlich ein Ende der Christenverfolgung und traten für die Durchsetzung der Menschenrechte ein. In Staaten wie der Türkei oder Ägypten werden die Menschenrechte von Christen mit Füßen getreten. Trotzdem sind die beiden Länder beliebte Touristendestinationen. Dagegen wehrten sich die Demonstrierenden und skandierten: «Kein Urlaubsort, wo Christenmord!»

Unter ihnen befanden sich viele Christen aus islamischen Ländern. Zur Kundgebung aufgerufen hatte – zusammen mit «Himmel über Frankfurt» – eine ihrer Organisationen: die Junge Aramäische Union. Gerade Türkischstämmige waren zahlreich präsent. Auch Kopten und andere Exilchristen beteiligten sich. Geistliche, zum Beispiel das koptische Oberhaupt in Deutschland, Bischof Anba Damian, solidarisierten sich öffentlich mit den Christen in ihren Herkunftsländern.

CSI-Deutschland hat die Kundgebung unterstützt. Zu den weiteren Unterstützern gehörten die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV).


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