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Geographische Angaben | Fläche | 9'572'419 km² 27 mal so groß wie Deutschland (357'023 km²) | Einwohner | 1'300,0 Mio 16 mal mehr als in Deutschland (82,3 Mio) | Bevölkerungsdichte | 136 Einwohner/km² (Deutschland: 231) | Bruttosozialprodukt | 1'157 EUR 26 mal tiefer als in Deutschland (30'628 EUR) | Religionsangehörigkeit | Christen | 1.1% |   Katholiken | 0.3% |   Protestanten | 0.8% | Muslime | 2.4% | Buddhisten | 7% | Volksreligionen | 2.4% | Sonstige | 15.9% | Keine | 71.2% | Menschenrechte | Religionsfreiheit | Teilweise schwere Verletzung der religiösen Grundfreiheiten | | Behinderung von Kultus, Diakonie und Mission |
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In der staatlich nicht anerkannten Fushan-Kirche hat die Polizei vergangenen September eine Polizeirazzia durchgeführt. Weil Kirchenmitglieder gegen das Vorgehen der Polizei protestierten, sind sechs Christen seither in Haft.
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Bei der Polizeirazzia verwüstet: Räumlichkeiten der “Fushan Church” CAA
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Verletzte Christin nach der Polizeirazzia CAA
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ms. Sicherheitsbeamte stürmten am 13. September 2009 die Fushan-Kirche in Linfen (Provinz Shanxi). Die Beamten beschlagnahmten die Räumlichkeiten der Gemeinde und richteten mit Bulldozern massive Schäden am Gebäude an. Dabei verletzten sie 28 Gläubige. Die Polizeirazzia dauerte mehrere Stunden.
Staatlich registrierte Kirchen sind in Bezug auf die Religionsfreiheit massiven Einschränkungen unterworfen. Ohne staatliche Bewilligung konnte die nicht anerkannte Fushan-Kirche kein eigenes Gemeindezentrum bauen. Darum trafen sich die Mitglieder ohne staatliche Genehmigung, aber mit der Zustimmung des Inhabers in einer Kleider- und Schuhfabrik zu ihrem Gottesdienst.
Shanxi gehört zu jenen Provinzen, wo der Staat das Wachstum der Freikirchen mit Gewalt zu verhindern versucht. Eine besondere Gefahr sieht der Staat darin, dass sich staatlich nicht anerkannte Kirchen nur schwer kontrollieren lassen. |
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Um gegen das brutale Vorgehen der Polizei bei der Regierung zu protestieren, machten sich die Mitglieder der Fushan-Kirche auf den Weg nach Peking. Die Polizei nahm mehrere Christen fest. Sechs von ihnen sind bis heute im Gefängnis: Pastor Wang Xiaoguang, Pastorin Yang Rongli und die vier Christen Yang Caizhen, Yang Hongzhen, Su Xing und Li Shuangping. Sie werden nun wegen illegaler religiöser Aktivität und “Störung der öffentlichen Ordnung” zu mehrjährigen Gefängnisstrafen und Arbeitslager verurteilt.
Darüber hinaus werden seit Ende September 2009 die Örtlichkeiten der “Fushan--Kirche” von Polizisten rund um die Uhr bewacht. Die Behörden wollen damit verhindern, dass das verwüstete Gebäude wieder instand gestellt wird und sich die Kirchenmitglieder weiterhin zu Gottesdiensten treffen. |
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Bitte verlangen Sie, dass die sechs Christen freigelassen werden! |
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