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Ohne Religionsfreiheit
keine Demokratie!


Donnerstag, 30. Juni 2011

Die G8 folgte Obamas Aufruf und versprach 20 Milliarden Dollar für den demokratischen Wandel im Nahen Osten und in Nordafrika. 25% der Gelder sollen religiöse Intoleranz bekämpfen, fordert CSI.

US-Präsident Barack Obama whitehouse.gov  

In einem Brief von anfangs Juni würdigt CSI das Engagement von US-Präsident Barack Obama für Religionsfreiheit. Außerdem weist CSI darauf hin, dass die religiösen Minderheiten im Nahen Osten und in Nordafrika existenziell bedroht sind. Der frühere libanesische Präsident Amin Gemayel spricht gar von einem Genozid an den Christen der Region.

Wird das Steuer nicht herumgerissen, könnten nichtmuslimische Gruppen innerhalb einer Generation ganz verschwinden. Und das an der Geburtsstätte des Juden- und Christentums sowie des Islams! Jüdische Gemeinden sind in der Region bereits weitgehend ausgerottet worden.

Demokratie kann es nicht ohne Religionsfreiheit geben. Und Religionsfreiheit lässt sich in einer Kultur, die von religiöser Intoleranz durchdrungen ist, nicht verwirklichen. Es ist traurige Realität, dass die "Überlegenheit des Islams" von Pakistan im Osten bis zu Marokko im Westen tief im gesellschaftlichen Denken verwurzelt ist.

Nichtmuslime sind im besten Fall Bürger zweiter Klasse, die "nur" rechtlichen Nachteilen und sozialer Diskriminierung ausgesetzt sind. In den schlimmsten Fällen – wenn sie verdächtigt werden, sich islamischer Herrschaft nicht zu unterstellen – werden sie als Rechtlose betrachtet und können getötet, versklavt, beschimpft, beraubt oder vergewaltigt werden, ohne dass dies strafrechtlich geahndet würde.

Wir fordern den US-Präsidenten in sechs konkreten Empfehlungen zum Handeln auf. Dem Thema Religionsfreiheit soll in der US-Aussenpolitik größeres Gewicht beigemessen werden.

Brief an Barack Obama  


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