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Geographische Angaben | Fläche | 1'002'000 km² 2 mal so groß wie Deutschland (357'023 km²) | Einwohner | 65,2 Mio (Deutschland: 82,3 Mio) | Bevölkerungsdichte | 65 Einwohner/km² 3 mal kleiner als in Deutschland (231) | Bruttosozialprodukt | 1'989 EUR 15 mal tiefer als in Deutschland (30'628 EUR) | Religionsangehörigkeit | Kopten | 9.2% | Muslime | 90% | Sonstige | 0.8% | Menschenrechte | Religionsfreiheit | Teilweise schwere Verletzung der religiösen Grundfreiheiten | | Behinderung von Kultus, Diakonie und Mission |
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Gerechtigkeit für Christen
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In der Kleinstadt Farshoot und den umliegenden Dörfern steckten Islamisten am 21. November 2009 im Quartier der Christen Geschäfte und etliche Häuser in Brand. Ziel der Attacke: Die Christen sollen systematisch aus der Stadt vertrieben werden.
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hz. Radikale Muslime wüteten in der ägyptischen Kleinstadt Farshoot, 480 Kilometer südlich von Kairo, sowie in den umliegenden Dörfern. Nachdem sie die Geschäfte und Häuser der koptischen Bevölkerung geplündert hatten, zerstörten sie sie und setzten sie in Brand. Anlass für die Ausschreitungen gab ein grotesker Verdacht: Ein 21-jähriger Christ wurde beschuldigt, ein 12-jähriges muslimisches Mädchen belästigt zu haben. Die radikalen Moslems wollten den Beschuldigten zur Rechenschaft ziehen und bestrafen. Viele Christen wurden aus ihren Häusern vertrieben, etliche wurden bei den Angriffen verletzt und sieben Frauen entführt. Die Polizei blieb während der Ausschreitungen viel zu passiv und schritt erst nach der Verwüstung ein.
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Zerstörte Häuser von Christen in Farshoot AINA
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Existenzgrundlage zerstören
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Zerstörte Häuser von Christen in Farshoot AINA
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Offizielle Berichte schätzen, dass 80 Prozent aller koptischen Geschäfte in Farshoot bei den Angriffen zerstört wurden. Mit dem Anschlag verfolgen die Islamisten ein klares Ziel. Der koptischen Bevölkerung soll jegliche Existenzgrundlage genommen werden. Das Ziel ist es, sie aus der Kleinstadt zu vertreiben. Christen, deren Häuser völlig zerstört wurden, siedelten die Behörden um – angeblich zu ihrem Schutz. |
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Es handelt sich jedoch um eine langfristige Strategie der unter dem Einfluss radikaler Muslime stehenden Lokalbehörden. De facto sollen die koptischen Wohnquartiere systematisch geleert werden. |
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Nach den Angriffen versuchten die Behörden, die Christen, deren Geschäfte und Häuser zerstört wurden, zu einem “Vergleich” mit ihren muslimischen Angreifern zu bewegen. Dafür, dass keine weiteren Angriffe stattfänden, sollten sie auf jegliche Kompensationsleistungen für ihr zerstörtes Hab und Gut verzichten. Darüber hinaus wurde den Opfern nahegelegt, von einer Anklage gegen ihre Angreifer abzusehen. Diese für unser Rechtsverständnis absurden Forderungen erklären, weshalb die Kopten bis heute für ihre zerstörten Einrichtungen noch nicht entschädigt wurden. Das ist aber nur möglich, weil die Kopten in Ägypten eine religiöse Minderheit sind und von der muslimischen Mehrheit als Bürger zweiter Klasse gesehen werden. Sie werden deshalb systematisch diskriminiert und terrorisiert, wie das Beispiel der
Kleinstadt Farshoot zeigt. |
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Verlangen Sie Gerechtigkeit für die Christen von Farshoot! |
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