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Analphabetentum und Armut unter Christen |
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Ägypten – viele Menschen denken bei diesem Wort vor allem an Pyramiden, Kamele und Ferien. Die existenzielle Not der ländlichen Bevölkerung bleibt dagegen weitgehend unbeachtet. Insbesondere die koptisch-christliche Minderheit leidet stark unter Armut, da sie oft von anderen Hilfsprojekten ausgeschlossen wird. Deshalb unterstützt CSI im Distrikt Beni Souef die ganzheitliche Entwicklung von Dörfern, die mehrheitlich von koptischen Christen bewohnt sind. Ziel ist, die Lebensbedingungen für Kinder und Familien nachhaltig zu verbessern. |
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Lesen und Rechnen eröffnen neue Welten CSI |
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Das Projekt |
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CSI unterstützt die Bevölkerung koptischer Dörfer durch
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„Jetzt koche ich gesund für meine Kinder“ –
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Se’ada (29) hatte nie eine Schule besucht und konnte nicht lesen. Sie heiratete bereits mit 16 Jahren. Ein Jahr später kam ihr erstes Kind zur Welt. Ihr Ehemann verdiente auf den Feldern fremder Leute einen mageren Lohn, der niemals den ganzen Unterhalt deckte. Se’ada hatte keine Zukunftsperspektive und war deprimiert. Sie wusste, dass sie nie in der Lage sein würde, ihre Kinder in die Schule zu schicken.
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Heute ist Se’ada eine respektierte Leiterin. An Mädchen- und Frauentreffs lehrt und motiviert sie ihre eigenen Leute, die Lebensbedingungen zu verbessern. Se’ada wurde in den Kursen auch über die schädlichen und gefährlichen Konsequenzen der traditionellen Mädchenbeschneidung aufgeklärt. Se’adas älteste Tochter wurde noch beschnitten. Heute jedoch kämpft Se’ada erfolgreich dafür, dass diese menschenunwürdige Tradition nie mehr in ihrem Dorf praktiziert wird.
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Se’ada ist ein lebhaftes und ermutigendes Beispiel dafür, was das CSI-Entwicklungsprogramm in Beni Khalil bewirkt hat. |
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Rückblick |
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Seit dem Jahr 2000 fördert CSI die beiden Dörfer Beni Khalil und Beni Bakheet durch Entwicklungsprojekte. Es wurden gezielt alle sozialen Gruppierungen (Kinder, Jugendliche, Mütter, Väter) in spezifischen Bereichen wie Schule, Alphabetisierung, Gesundheit und Landwirtschaft gefördert. Die Lebensbedingungen für die Bevölkerung, insbesondere für die Kinder, haben sich dadurch enorm verbessert. |
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Ergebnisse 2006 |
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Der besondere Erfolg
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In Beni Khalil ist die Mädchenbeschneidung vor kurzem abgeschafft worden. Dies war möglich, weil alle sozialen Schichten von den Nachteilen dieser schädlichen Tradition überzeugt werden konnten. |
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Ausblick |
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CSI möchte noch mehr Kindern in der Region Beni Souef bessere Lebensbedingungen verschaffen. Deshalb unterstützt CSI den Aufbau von Vorschulen und Kurszentren in fünf zusätzlichen Dörfern.
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Leitmotiv |
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Sr. Agapie: “Wir wollen sozial Ausgegrenzten eine bessere Zukunft ermöglichen.“ |
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Länder-Info |
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In Ägypten leben 44% der Bevölkerung mit weniger als 1 US$ pro Tag. |
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Die Bevölkerung wohnt dicht gedrängt entlang des Nils und im Nildelta. Nur gerade 3% der Fläche Ägyptens kann für die Landwirtschaft genutzt werden. Der größte Teil des Landes ist Wüste.
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CSI ist eine christliche Menschenrechtsorganisation
für Religionsfreiheit
und Menschenwürde.